Leserbrief: Monsanto/Politik&Co – korrupte Bande

von Josef Bechter, Gartenstraße 6, Lochau

Wenn Politik und Konzerne Gott spielen, die Natur und Mensch missbrauchen und diese rücksichtslos bis ins letzte Detail vermarkten, stehen dafür vordergründig zwei Namen:

Amerika und Monsanto. Im europäischen Raum ist die EU dafür zuständig. Permanent und massenhaft  erfolgt die Patentierung/Zerstörung von Saatgut, Pflanzen, Nahrungsmitteln, obwohl sich ein internationales Bündnis aus Hunderten Verbänden/Organisationen dagegen auflehnt. Politiker werden zu Volksverrätern, anstatt ihre Rolle als Volksvertreter wahrzunehmen.

Der „Friedensnobelpreisträger“ und amerikanische Präsident Obama hat den so genannten „Monsanto Protection Act“ (auf Deutsch: Verfügung zum Schutz Monsantos) unterzeichnet und somit der Regierung die Vollmacht entzogen, den Anbau und das Inverkehrbringen gentechnisch veränderter Pflanzen zu stoppen. Dieses Gesetz ermöglicht es Monsanto (auch anderen Unternehmen), sich über Entscheidungen von amerikanischen Bundesgesetzen hinwegzusetzen. Kommt z. B. ein Gericht zur Erkenntnis, dass eine gentechnisch veränderte Nutzpflanze, Mensch oder Umwelt gefährdet, so kann Monsanto nicht dazu verurteilt werden, den Anbau dieser Pflanze zu stoppen. Im Gegenteil. Das Gesetzt sieht vor, dass der Landwirtschaftsminister Genehmigungen/Verordnungen erlässt, welche die Fortsetzung des Anbaues, das Inverkehrbringen und weitere Aktivitäten ermöglicht. Das transatlantische Freihandelsabkommen zwischen EU/Amerika wird zeigen, wie viel amerikanischen „Gentech-Mist“ die EU ihren Bürgern ungekennzeichnet oder gut getarnt unterjubeln wird.

 

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