Massentierhaltung – das Heranzüchten von resistenten Bakterien

Resistente Bakterien – es kann jeden von uns treffen 

Nachdem nun endlich der (Vorarlberger) Öffentlichkeit bekannt geworden ist, dass ihr Fleischkonsum nur zu einem sehr geringen Teil aus eigener Tierhaltung abgedeckt werden kann, und wahrscheinlich ein großer Teil unseres Fleisches aus Deutschland stammt, sollten Sie sich vor allem diesen Bericht ansehen. 

Wenn diese Epidemie der resistenten Bakterien um sich greift (Fleischkonsum, Gülle, Mastanlagen, Luft), werden wir ihr wehrlos gegenüberstehen, denn die Pharmaindustrie hat noch keine Mittel gegen diese neue Form der Bakterien gefunden, schon gar nicht gegen multiresistente. Das wird voraussichtlich noch Jahre dauern. 

Sehen und hören Sie selbst, wie es einem Jungbauern aufgrund von resistenten Bakterien ergangen ist bzw. welchem Risiko er bei weiteren Operationen ausgesetzt bleibt. 

Link zum Bericht

Alleine der Politik die Verantwortung dafür anzuhaften, wäre zu kurz gegriffen. Der masslose Fleisch- (auch Antibiotika-Konsum) der Menschen ist hauptsächlich für dieses Übel und das große Tierleid verantwortlich. 

Nachdem aber unsere (EU-)Politik vor allem das Wohl der Wirtschaft und der Banken im Auge hat und nicht das Wohl seines Volkes, ist sie massgeblich für dieses natur- und gesundheitsschädigende, krankmachende System verantwortlich.

Sie waren es auch, die unsere Bauern in dieses „Wachstum-System“ gefördert und wahrlich getrieben haben. Mit dem Ergebnis, dass diese trotzdem nur schwer überleben können. 

In der Bio-Austria und allen anderen staatlich kontrollierten landwirtschaftlichen Vereinigungen/Töpfen, ist mehr als genug Geld zur Förderung von Bio-Bauern vorhanden. So auch für die Finanzierung zur Umstellung konventionell produzierenden Bauern in die Bio-Landwirtschaft. Es muss nur aus den falschen Kanälen in die richtigen fließen.

Es liegt nun an der Politik, hier einen grundsätzlichen Wandel herbeizuführen, wollen wir nicht eines Tages erleben, wie die Menschen aufgrund von resistenten Bakterien sterben werden wie die Eintagsfliegen. 

 

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