Österreich´s Politik und seine Bürger – Engagiert Euch endlich!

„Wer sich nicht bewegt, wird mit Worthülsen gepflegt!“

Bei dieser Kammerjäger-Kampagne soll es sich anscheinend um eine der beiden Nationalratsabgeordneten Gerald Loacker und Sepp Schellhorn handeln. 

„Die Kammern kassieren jährlich über 1,3 Milliarden Euro nur aus Zwangsbeiträgen! Und das obwohl ihre Strukturen längst veraltet sind und das Land am Fortschritt hindern! Lasst uns gemeinsam gegen die Zwangsmitgliedschaft bei Wirtschafts- & Arbeiterkammer aktiv werden und für ein modernes Österreich eintreten!“

Ich habe dazu folgende Meinung und einen Lösungsvorschlag

Ohne Bürgerengagement wird sich gar nichts ändern!

Es ist höchste Zeit, dass die Bürger sich zusammen tun und selbst aktiv werden!

Die Leistungserbringung, wie auch der Nutzen für die Beitragszahler und Konsumenten ist bei der AK bei weitem besser, als bei der WKO. Trotzdem gehört auch sie reformiert. Denn auch dieser Apparat bläht sich aufgrund sehr guter Einnahmen immer mehr auf, während die Menschen immer weniger von ihrem Lohn, ihrem Erwirtschafteten leben können

Die Frage ist doch: „Halten sich die Einnahmen der Beitragszahler mit den Kammer-Leistungen wirklich noch die Waage?“

Ich denke nicht. Denn bei so einem Potential an Geld und Mitarbeitern, müsste für die Interessen der Bürger bzw. den kleinen Wirtschaftstreibenden, doch die Post abgehen! Tut es das? 

Wie können Bürger von sich aus aktiv werden? 

Die Bürger sollten im 1. SCHRITT bei ihrer Landesregierung fordern (mittels Online-Petition), dass sie die Möglichkeit erhalten, im jeweiligen Land mit Hilfe von bezahlten und (landes-)unabhängigen Moderatoren sowie mit fachlicher Unterstützung (unabhängige Rechtsanwälte, die die entsprechenden Gesetze kennen), in Arbeitsgruppen solche Überprüfungen durchführen zu können. 

Politikern und Mitarbeitern der Landesregierungen ist es verboten, daran teilzunehmen. Ob Gemeinderäte daran teilnehmen können, muss man sich ebenfalls gut überlegen. 

Im 2. SCHRITT erarbeiten die Bürger entsprechende und notwendige Änderungen. 

Im 3. SCHRITT müssen die Ergebnisse der einzelnen Länder nach Mehrheitsprinzip zu einer Online-Gesamtpetition zusammengefasst und Unterschriften gesammelt werden, damit sich weitere Bürger daran beteiligen können. 

Diese Petition kann dann als klare Forderung an die Regierung (das Parlament) gestellt werden. So haben dann auch die NEOS die Möglichkeit, sich dafür stark zu machen, ganz im Sinne der Bürger. 

weiterhin zu hoffen, ist naiv

Immer nur über Jahrzehnte zu hoffen, dass es irgendwann schon eine Partei mit der richtigen Farbe geben wird, die sich nicht nur für ihre eigene Macht und den Futtertrog interessiert, ist nach den vielen Jahrzehnten Erfahrungen einfach nur naiv, solange das System für alle Parteien dasselbe bleibt. 

Dass die Systemprofiteure es nicht ändern wollen, erklärt sich ja wohl von selbst. Vor allem auch deshalb, weil viele von ihnen ihre „Karriere“ schon in diesem „gesicherten und geschütztem System“ gestartet haben und keine Erfahrungen aus der Privatwirtschaft als Arbeiter oder Angestellter mitbringen. 

Solange die NEOS weiterhin auf dem selben Systempferd reiten, wie alle anderen Parteien auch, sind ihre einberufenen Bürgerräte (aus eigener Erfahrung, war bei einem dabei) genauso dieselbe Augenauswischerei, wie jene von den regierenden Parteien (da war ich bei mehreren dabei).

Fangen wir an – werden wir gemeinsam aktiv!

Wer aktiv werden möchte, um in die Gänge zu kommen und den ersten Schritt aufzubauen, kann sich sehr gerne bei mir melden. 

Gabriele Ammann – Mailadresse info@gemeinwohl.at

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