Wem dienen die Gesetze?

Die Gesetze dienen vor allen denen, die sie schreiben und denen, die sie verwalten. 

Auf der Strecke bleiben die Betroffenen und jene, die sich persönlich für sie engagieren und sich mutig gegen Unrecht einsetzen

Richterliche Streicheleinheiten 

Schon wieder so ein richterliches Samthandschuh-Urteil

Das Tier wird ihm nicht weggenommen?!

Folgeergebnis der Strafe

Die Erkenntnis und Läuterung eines Tierquälers aus dieser milden Strafe wird wohl darin liegen, den Hund in Zukunft ohne Zeugen zu treten. 

Aber was will man von einem Staat, der nicht mal in der Lage ist, durch seine Gesetze bzw. deren Durch- und Umsetzung, das Wohl von Kindern, sachverwalteten alten,  eingeschränkten und pflegebedürftigen Menschen zu schützen, schon erwarten? Dass er sich um das Wohl der Tiere schert?!

Zumindest nimmt das staatliche System mit der Tierquälerei ein wenig Geld ein. Der Rest heißt: „Weiter so, dann sind wir über unsere vollen Kassen froh!“

ENGAGIERTE BÜRGER

HERZLICHEN DANK an diese wunderbaren Menschen, die sich für das Tier eingesetzt haben!!!

Auch wenn Euer Einsatz bei unserer verantwortlichen Politik und deren Verwaltung immer wieder scheitert!!

Nehmt sie Euch nicht als Vorbild und steht weiter für das ein, wozu sie offensichtlich nicht in der Lage sind bzw. es nicht sein wollen!

Politiker mit engagement – Danke!

Einer dieser engagierten Politiker im Bereich Menschenrechte und Tierschutz ist Sebastian Bohrn Mena

Ich weiß nicht, zu welcher Partei, mit welchem Farbanstrich er gehört. Es ist auch nicht von Interesse, weil bei ihm offensichtlich nicht die Partei, sondern das Handeln im Vordergrund steht.

Deshalb sollten wir Bürger die Möglichkeit erhalten, Politiker direkt aufgrund Ihres Wirkens und nicht aufgrund Ihrer Vorträge und der Verfolgung der Interessen von Parteiführungen, wählen zu können. 

Er schreibt auf Facebook zum Thema Tierrechte aktuell folgendes:

„Wegschauen ist gefährlich. Sich nicht verantwortlich fühlen ist gefährlich. Wegschauen ist dafür verantwortlich, dass Tiere immer noch wie Objekte und nicht wie Lebewesen behandelt werden. Wegschauen ist dafür verantwortlich, dass Armutsbetroffenen immer mehr weggenommen wird. Und wegschauen ist dafür verantwortlich, dass diejenigen, die wirklich dafür verantwortlich sind, in der Regel ungestraft davonkommen.

Wenn wir wegschauen, dann spielen wir ihnen in die Hände. Wenn wir uns für nicht zuständig erklären, weil wir keinen Ärger haben, nicht anecken, uns nicht unbeliebt machen wollen, dann können sie ihre Pläne ungehindert umsetzen. Ihre Pläne von Ausbeutung, Unterdrückung und Diskriminierung, fast immer zur persönlichen Bereicherung. Wir müssen Zivilcourage immer leben, nicht nur dann, wenn es gerade schick ist.

Mein Engagement für den Tierschutz etwa hat mir von Beginn weg extrem viel Kritik eingebracht. Ich sei kein echter Linker, ich würde die Menschenrechte nicht genügend behandeln, ich würde die „wirklich wichtigen Themen“ nicht ernst genug nehmen. Eine politische Karriere könne ich so jedenfalls nicht starten – und so weiter und so fort. Na und? Diese Kommentare haben mich noch nie groß interessiert.

Ich werde jedenfalls auch weiterhin nicht wegschauen wenn ich Ungerechtigkeit miterlebe. Egal ob das Menschen hier oder anderswo betrifft. Ob es Lebewesen betrifft, die so ausschauen wie ich oder nicht. Egal ob ich mich damit unbeliebt mache. Und genau das würde ich mir von anderen Menschen auch wünschen. Wir müssen uns wieder mehr zuständig fühlen – nur dann ist es realistisch, dass sich wirklich was ändert.

Die Augen zumachen, die Ohren verschließen, sich mit Hilfe von blöden Witzen aus der Verantwortung stehlen ist leicht. Mitgefühl mit Lebewesen zeigen, sich in die Anliegen von anderen Menschen einzufühlen, sich solidarisch zu zeigen – das ist nicht immer so leicht. Aber es ist hochnotwendig. Wir alle kennen doch Momente in denen wir uns alleingelassen fühlen. Und haben wir uns da nicht immer gefreut, wenn jemand Anteilnahme gezeigt hat? 

Genau darum geht’s mir auch auf politischer Ebene und zwar in jedem einzelnen Bereich gleichermaßen: Hinschauen, zuhören, helfen. Auch wenn es uns nicht unmittelbar selbst betrifft. Weil wir erkennen, dass wir auf die eine oder andere Weise mit allen anderen verbunden sind und weil wir verstanden haben, dass es uns genau so ergehen könnte. Gelebte Solidarität eben.“

 

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Schweine ohne Namen – Alltag in der österreichischen Schweineindustrie

Der brandaktueller Dokumentarfilm von VGT (Verein gegen Tierfabriken) Austria blickt hinter die idyllische Werbefassade und bringt die Realität der Schweineindustrie ans Tageslicht.

Bitte teilt diesen Film auch mit euren Freunden, danke!“

Für Film auf Bild klicken

VGT_Austria_Alltag_in_der_österreichischen_Schweineindustrie

Reinhard Mey – „ERBARME DICH!“

„Sie leiden stumm, fast 20 Stunden geht die Reise schon. Mit Schlägen und mit Tritten die Rampe hinauf. ……

„Sag nicht, es ist nur Vieh. SIEH HIN und ERBARME DICH!“

Reinhard_Mey_Erbarme_Dich

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Auf uns wird nicht geschossen – wir werden vergiftet!!!

Mit Unterstützung der EU, unseren Regierungen und Behörden.

Glyphosat (ROUNDUP auch in den Regalen unserer Gartencenter) ist bereits in 50% der Menschen nachweisbar.

Ein Dänischer Schweinezüchter erklärt in diesem Bericht, dass ausnahmslos alle Missbildungen, die er bei Neugeburten von argentinischen Babys gesehen hat, auch bei seinen Ferkeln aufgetreten sind.

Unabhängige Studien haben nachgewiesen, dass Glyphosat gesundheitserhaltende Bakterien in unserem Körper vernichtet, krankheitsschädigende u. -fördernde hingegen davon nicht betroffen sind.

Deshalb NEIN zu TTIP!!! Wir wollen diese menschen- und tierverachtende amerikanische Drecksindustrie nicht! Raus aus SYNGENTA u. MONSANTO auch bei unserer Vorarlberger Landwirtschaftskammer, BAYWA, unseren heimischen Bauern und Gärtnereien!

Missgebildete Neugeburten in Argentinien aufgrund von Glyphosat (ROUNDUP)

Sehen Sie sich diesen Beitrag an (auf Bild klicken) und hören Sie auf, Roundup in Ihrem Garten zu verwenden!

Sich zu bücken und zu zupfen erhält die Gesundheit, in der Landesverwaltung zusätzlich noch einige Arbeitsplätze! 

Tote_Tiere_kranke_Menschen

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Jetzt trink mr´noch a Flascherl Wein – holladrioh!

Es wird nicht s´letschte Kopfweh sein – holladriooooh!!! Die Leber wird sich doppelt freun´- holladriooooh!!! Im Südtirol gehn´ nicht nur die Bienen ein –  holladrioooohhh!!!

Tirol isch toll!

Tirol_isch_toll

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Die skrupellose Macht der Konzerne

Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes

Man kann es kaum glauben, was man in diesem Bericht zu sehen und zu hören bekommt. Dieser Beitrag zeigt in erschreckender Art und Weise auf, welch schädigende Wirkungen Gentechnik in Wahrheit auf unser Leben hat.

Noch mehr aber, wie weit bereits der Einfluss von Konzernen in die Universitäten, die Forschung und Wissenschaft, sowie der Presse reicht.

Umso unverständlicher ist es, dass die Vorarlberger Landwirtschaftskammer es zulassen konnte, Syngenta (ehemals Novartis) in Rankweil testen zu lassen!!!

Sind die Verantwortlichen in unserem Lande nicht auf aktuellem Wissensstand, oder werden sie ebenfalls von Konzernen so unter Druck gesetzt, wie im Bericht zu sehen ist?

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Ambulanz LKH Hohenems – Top!

Landeskrankenhaus Hohenems

Landeskrankenhaus Hohenems

Vor kurzem bin ich gestürzt und habe mir am Unterarm eine Rissquetsch-Wunde zugezogen.

Ich musste dreimal ins LKH Hohenems in die Ambulanz und war wirklich äußerst positiv überrascht, wie freundlich, effizient und kompetent von der Anmeldung bis zur Behandlung die Organisation und Betreuung war.

Trotz der vielen Patienten, die es zu behandeln gab, waren die Wartezeiten kurz. Ich kam nicht dazu, die Tageszeitung fertig zu lesen.

Es wird trotz Druck, peinlich genau und sauber gearbeitet. Was für den Patienten wirklich eine wahre Freude ist, diese Teams finden bei all der vielen Arbeit auch noch Zeit, sich dem Patienten persönlich zuzuwenden.

Als ich bei einem meiner dreimaligen Besuche die Türe zum Behandlungszimmer öffnete, kam mir ein fröhliches „Guten Morgen!“ und ein strahlendes Ärztegesicht entgegen. „Wie geht es Ihnen?!“

Ein großes Kompliment und herzliches Dankeschön an das gesamte Team. Sie leisten wirklich Großartiges!

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Loacker Recycling – politischer Freundschaftsdienst der Vlbg. Landesregierung?

Schon sehr bedenklich, wenn man zu lesen bekommt, dass der Leiter der Vlbg. Umweltabteilung Dr. Reinhard Bösch, offensichtlich eine Sortieranlage von einer Shredderanlage nicht unterscheiden kann.

Handelt es sich hier um einen politischen Freundschaftsdienst der Vorarlberger Landesregierung für einen Wirtschaftstreibenden? Ohne Rücksicht darauf, ob gesundheitliche Schäden für die Bevölkerung und die Natur die Folge daraus sein können?

Was sagen einige Bürger unter vorgehaltener Hand dazu? „Wegen Loacker Recycling  sind schon Nachbarn an Krebs gestorben.“ 

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Vlbg. Landesregierung – Misswirtschaft und Willkür auf dem Rücken von Bedürftigen?

Der Rechnungshofbericht zur

„Bedarfsorientierte Mindestsicherung“ (15a Vereinbarung) – Reihe Vorarlberg Reihe 2014/4″

Einnahmen zur Mindestsicherung der Menschen in Vorarlberg durch das Land Vorarlberg von 2009-2012 – 3,88 Mio. EUR

Ausgaben des Landes Vorarlberg in den Jahren 2009-2013 – 1,19 Mio. EUR“

Es wurde weniger als ein Drittel für die Mindestsicherung von Bedürftigen ausgegeben. Wie kann das sein? Was wurde mit diesem Geld getan?

Erschreckend  dieser Bericht, denn er erweckt den Anschein, dass mit Steuergeldern sorglos umgegangen und somit weniger bei den Bedürftigen ankommt. Aber dem nicht genug, es macht auch den Anschein, dass Steuergeld auf dem Rücken von Bedürftigen, zur Förderung von bestimmten UnternehmerInnen „freihändig“, sprich ohne gesetzliche Grundlage, verwendet wird.

Neuerlich ist zu lesen, dass wiederum Frauen benachteiligt worden sind.

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Lob und Dank an die Nuklearabteilung des LKH´s Feldkirch!

Herzlichen DANK und dickes LOB an das gesamte Team der Nuklear-Abteilung im LKH Feldkirch!!!

Aus meiner Sicht seid Ihr eine Spitzentruppe. Durch Eure Arbeitsweise schont Ihr die Kosten des Gesundheitssystems. 

Jedes Jahr muss ich meine Schilddrüse kontrollieren lassen. Und jedes Jahr bin ich aufs Neue erstaunt, wie viel Arbeit die MitarbeiterInnen in der Nuklearabteilung zu leisten haben. Vom Druck gar nicht zu sprechen.

Noch mehr begeistert mich, mit welcher Effizienz, Flexibilität UND Freundlichkeit sie alle Patienten betreuen. Egal, ob privat- oder allgemeinversichert. Ich habe unter beiden Versicherungsbedingungen dieselbe gute Dienstleistung erhalten – seit Jahren.

Nicht nur das. Letztes Jahr erkundigte ich mich (allgemeinversichert), ob es möglich sei, mich von einem bestimmten Arzt in der Abteilung untersuchen zu lassen. Es wäre mir wichtig und es würde mir keine Rolle spielen, dafür auch mehrere Stunden zu warten. Es war möglich und die Wartezeit war neuerlich sehr kurz.

Die diesjährige Untersuchung steht an. Mein Hausarzt ist Ende 2011 verstorben, einen neuen musste ich mir noch nicht suchen. Nun fragte ich mich, ob für die jährliche Kontrolluntersuchung (Allgemeinuntersuchung!) eine Hausarzt-Überweisung notwendig ist, oder ich unbürokratisch direkt einen Termin für diese Standarduntersuchung bekommen kann?

Kurzerhand sendete ich ein Mail an das Sekretariat der Abteilung und und bat gleichzeitig um Übermittlung meines letztjährigen Befundes für den zukünftigen Hausarzt.

10 Minuten später (!) bekam ich folgende Antwort:

Sehr geehrte Frau Ammann,

wir können einen Termin für den 22.5.2013 um 9:30 Uhr vereinbaren.

Befund wurde auch bereits mit der Post verschickt.

Mit freundlichen Grüßen

NUK-Sekretariat 

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Schlinser Bürger entscheiden sich gegen Turnsportzentrum Vorarlberg-Süd

SCHLINSER BÜRGER entscheiden sich GEGEN ein TURNSPORTZENTRUM Vorarlberg-Süd in einer 2.300 Seelen-Gemeinde ohne Autobahnanbindung

Rundschreiben von Armin Amann auf Reaktion der Bürgermeisterinforamtion „10 Gründe für ein Ja“:

….Die Fragestellung mit JA/NEIN-Möglichkeit bei der Volksabstimmung dient der Sache nicht, da ja nur eine aufwändige teure Lösung oder gar keine Lösung zur Auswahl steht!…  Der Stimmbürger kann dann wählen, wenn die Möglichkeit „aufwändig und teuer oder zweckmässig und kostengünstig“ möglich ist. …

Armin Amann hat sich auch die Mühe gemacht, Alternativen zu erarbeiten und diese an die Gemeindeverantwortlichen übermittelt.

Pläne: Zubau EG / Zubau OG / Zubau TP – Beschreibung: Zubau Turnhalle

Antwort hat er darauf seitens der Gemeinde keine erhalten. Ein halbes Jahr später war im Walgaublatt zu lesen: „Der Vorschlag von Armin Amann wäre zu klein und nicht tauglich.“

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Mein Nachbar Loacker-Recycling

Aktuelles zum Thema Betrieb(serweiterung) Loacker-Recycling (Erhöhung des Schreddervolumens und des -betriebs von 85.000 auf 115.000 Tonnen jährlich – und von 36 auf 50 Stunden wöchentlich – (zusätzlicher LWK-Verkehr?) und das mitten im Wohngebiet!

Impressionen – „Über den Dächern von Altach und Götzis“

 

Was bis anhin geschah:

05.05.12Bürgeraufmarsch gegen Loacker Recycling – ORF Bericht 

19.09.12 – Gemeinwohl-Newsletter – ..wenn Nachbar´s Müll sich selbst entzündet

26.09.12Behörde untersucht Brand bei Loacker – ORF-Bericht

12.11.12 – Gemeinwohl-Newsletter vom 12.11.12 / Bericht Infoveranstaltung Freie Liste und Grüne Altach vom 8. November 2012 folgt.

27.11.12Behörde droht mit Betriebsstopp – ORF-Bericht

29.09.12 Behörde zeigt Recycler an

07.03.13Einspruch gegen Landes-Bescheid – (UVP für Loacker nicht notwendig)

03.04.12 – Recycling JA! – LOACKERN NEIN!

09.04.13 Loacker Recycling eröffnet in Buchs neuen Standort

20.02.14 – Wonfurter Bürger kämpfen erfolgreich gegen die Vergiftung ihrer Heimat

20.03.14 – Loacker Recycling droht Bürgermeister Gottfried Brändle mit rechtlichen Schritten

20.03.14 – ERFAHRUNGSBERICHT Emission Loacker Recycling auf Facebook „Am Kumma – News“

Loacker-Recycling_Emissionen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21.03.14 – Bürgermeister Gottfried Brändle fordert Schredder-Aus!

Loacker-Recycling_Gottfried Brändle

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FMA – Finanzmarktaufsicht für wen?!

Mission-Statement der FMA Österreich: Ein Auszug daraus:

Die Ziele der FMA sind,

  • zur Stabilität des Finanzmarktes Österreich beizutragen;
  • das Vertrauen in einen funktionierenden österreichischen Finanzmarkt zu stärken;
  • die Anleger, Gläubiger und Verbraucher nach Maßgabe der Gesetze zu schützen;
  • präventiv in Bezug auf die Einhaltung der Aufsichtsnormen zu wirken, Verstöße aber konsequent zu ahnden.  

Und so sieht die Praxis aus:

Verein für Finanzmarktausgleich: Geschädigte Anleger wehren sich …… Ins Visier genommen wird auch die kürzlich erfolgte stillschweigende Gesetzesänderung im Finanzmarktaufsichtsbehördengesetz, das eine Amtshaftung für geschädigte Anleger neuerdings ausschliessen will.  Tja, so sieht Anlegerschutz nach Maßgabe der Gesetze wirklich aus!

Schwere Verfehlung der FMA in der Causa Hypo – Wie in der Causa Hofer (Grundstückshandel), werden Protokolle nachträglich geschrieben. „Wer schreibt, der bleibt.“ Und wer geht nun gegen diese Verstöße vor? „Ham ma do was? Schaun mir mal….“

Oje, sieht schlecht aus, „Oft host a Pech!“ Vor allem als BürgerIn. 

Bund haftet nicht für die Aufsichtspflichtverletzung der FMA

Aber do schau her! Do werden´s oba genau! 

FMA-Clinch mit Waldviertler spitzt sich zu

Man muss der FMA zugute halten, dass sie in ihrem „Mission Statement“ (klingt das gut!), ihre Funktion und Tätigkeit schon ehrlich festgehalten hat. Sie notiert: „Die Ziele sind, ….“ Ziele muss man erreichen. Diese Behörde befindet sich also immer noch auf dem Weg dort hin.

Viele geschädigte Anleger, ja eigentlich alle ehrlichen Steuerzahler, (außer natürlich die Anhänger und Profiteure des virtuellen Geldwachstums, das wie Sex im Kopf ist, der auch keine realen Kinder hervor bringt) bedauern es sehr, dass die FMA  immer noch nicht an ihren Zielen angekommen ist und endlich in die Umsetzung kommen kann.

Bis dahin wäre es aufgrund herrschender Praxis ehrlicher, wenn die FMA unter Punkt 2 ihrer Ziele, die Begriffe „Schutz der Anleger, Gläubiger und Verbraucher nach Maßgabe der Gesetze“, mit „Politik, Industrie, Banken, Versicherungen, Fonds und Vermögensverwalter“, ersetzen würde.

Wirklich schön dieser Begriff: “ ….nach Maßgabe des Gesetzes.“! Unsere gewählten Volksvertreter ändern dann einfach das Gesetz, wenn deren Behörden Fehler begehen. Und was tut die Opposition? Zuschauen, mitunterzeichnen? Wenn ja, könnte dieses Vorgehen vielleicht unter „Sicherung von PolitikerInnen-Arbeitsplätzen“ fallen?

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Sozialstaat? – Eine alleinerziehende, arbeitslose Mutter berichtet

Ich bin alleinerziehende Mutter eines bald 5-jährigen Buben.

Zweieinhalb Jahre war ich in Karenz, danach kam ich zum AMS und die Misere begann.

Ich wurde beim AMS weder gut betreut, noch sonderlich menschlich behandelt. Manchmal fühlte ich mich, als ob ich etwas verbrochen hätte.

Im ersten Jahr meiner Arbeitslosigkeit musste ich 3 Kurse machen, im zweiten Jahr nochmal zwei. Davon waren zwei Kurse ein- und dieselben. Der Grund dafür war, dass das AMS nichts anderes anzubieten hatte.

All meine Vorschläge die ich vorbrachte, um mich wirklich sinnvoll weiterbilden zu können, um am Arbeitsmarkt bessere Chancen zu haben, wurden abgelehnt.

Die Kurse waren starkt geprägt von unnötiger Beschäftigungstherapie und Herabwürdigung der KursteilnehmerInnen. Unter anderem mussten wir Sing-, Klatsch- und Atemübungen machen. Sogenannte kompetente Coachs erzählten uns Geschichtchen, bauten mit uns einen Roboter, einen Jägerturm aus Zeitungspapier, und erklärten uns, wie man eine Bewerbung schreibt. Zusätzlich mussten wir uns bei Rollen-Spielchen filmen lassen. Auch gab es einige verbale Tiefschläge zu hören, wie beispielsweise „Sozial-Surfer“, die neue Bezeichnung für junge Sozialschmarotzer, die ohne AMS-Kurs gelernt haben, einen Computer zu bedienen und im Internet zu surfen.

Ich habe nun eigenständig und ohne Hilfe des AMS, einen Job gefunden. Seit kurzem arbeite ich nun wieder und habe monatlich EUR 200,– weniger, als mit der Arbeitslosenunterstützung.  Mein Sohn und ich müssen von EUR 400,– im Monat leben. Der Winter steht vor der Tür und ich sollte ihm Winterbekleidung kaufen. Wie, das weiß ich noch nicht.

Gutgläubig habe ich mich auf den Weg gemacht und mich nach Unterstützungsmöglichkeiten bei den Sozialinstitutionen in Vorarlberg informiert. Überall erhielt ich unterschiedliche Auskünfte, schlussendlich jedoch immer wieder dieselbe Antwort: „Sie verdienen zu viel.“ Familienzuschuss bekam ich ebenfalls keinen, weil ich EUR 30,– über dem maximalen Einkommen für eine allleinerziehende Mutter verdiene.

So gibt’s der Staat (nur wem?), so nimmt’s der Staat (von den Arbeitenden). Als ich der Wohnbeihilfe gemeldet habe, dass ich nun  arbeite, hieß es: „Herzlichen Glückwunsch!  Die Wohnbeihilfe wird nun drastisch gekürzt.“ Ich weiß mir nicht mehr zu helfen.

In der Gemeinde, in der ich zurzeit lebe, gibt es keine Sozialwohnungen. „Eine Mittagsbetreuung im Kindergarten wird, aufgrund von mangelnder Nachfrage, auch zukünftig nicht eingerichtet.“, hieß es seitens der Gemeinde. Eine Vollzeitstelle zu suchen, ist mir daher nicht möglich. Ich wüsste auch nicht, wie ich eine Ganztagesbetreuung meines Kindes bezahlen sollte. Zusätzliche finanzielle Unterstützung erhalte ich keine, da die Lebenserhaltungskosten wie Miete, Lebensmittel, Kleidung, Versicherung, Benzin, Telefonkosten, usw., nicht berücksichtigt werden. Ich hatte mir schon überlegt, auf das Handy zu verzichten. Das Auto benötige ich, um zur Arbeit zu kommen und mein Kind am Mittag abzuholen. Doch erklären Sie mal einem Chef, dass sie in der heutigen Zeit kein Telefon besitzen und er sie telefonisch nicht erreichen kann. Was ich halbtägig verdiene, reicht einfach hinten und vorne nicht aus, für mich und meinen Sohn.

So wie es scheint, wird man im Sozialstaat Österreich als alleinerziehende Mutter, die arbeiten geht, bestraft. Heute frage ich mich, ob es schon klug von mir war, eine Arbeitsstelle zu suchen und täglich arbeiten zu gehen.

Wem es ebenfalls so ergeht, der soll sich über das Gemeinwohl-Netzwerk (www.gemeinwohl.at) bei mir melden. Wenn wir überhaupt etwas erreichen können, damit sich unser Land mit Recht „Familienfreundlicher Sozialstaat“ nennen kann, dann nur gemeinsam.

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