„Papa Du bist so gemein!“

Der deutsche Medienpädagoge Wilfried Brüning weiß als Vater nur zu gut, wie schwer es ist, seinen Kindern beizubringen, dass sie nicht dauernd „online“ sein sollen. Die aktuelle „Focus“-Sendung widmet sich Wilfried Brüning.

Er zeigt sinnvolle Alternativen für Kinder auf, wie sie die neuen Medien kreativ nutzen können.

Zum Fernsehen sagt er: „Menschen gehen ins Fitness-Studio um ihre Muskeln fit zu halten. Das Gehirn wird wie eine Müllhalde behandelt. „Wer braucht „Dschungel-Camp?“

Vortrag Wilfried Brüning

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Die Lehre – die Ausbildung für unsere Zukunft

Ich habe kürzlich an einer Besichtigung in der Firma Alpla in Hard teilgenommen und war wiederum fasziniert davon, was alles entstehen kann, verbindet man menschliches Potential.

Ganz selbstverständlich benutzen wir täglich so viele Dinge, ohne uns Gedanken darüber zu machen, wie sie entstanden sind, wie z.B. eine Shampoo-Flasche.

Einer hatte die Idee, der Andere konnte sie zeichnen und der Dritte hat sie gebaut? Oder war es gar jemand der sich alle drei Fähigkeiten angeeignet hat?

Dabei vermute ich, dass viele, oder gar die meisten Produktideen von Menschen entwickelt wurden, die ihre tägliche Arbeit mit ihren Händen verrichten. Gleichzeitig aber auch Zeit und Raum zum Nachdenken und ausprobieren hatten.

Wie wertvoll ist eine Lehre mit der Möglichkeit der dualen Ausbildung.

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„Ihre Sprechzeit ist zu Ende!“ – Nein, jetzt beginnt sie erst!

Gemeinsame Schule: Mennel WILL ihr Projekt verwirklichen

Wir bitten die Lehrer um etwas Verständnis. Sind wir doch ehrlich. Jeder von uns leidet an Berufsgewohnheiten, die nach vielen Jahren der Tätigkeit schwer sind, wieder loszulassen.

Frau Mennel hatte die Vollmacht, auch Regierende darauf hinzuweisen, dass ihre Sprechzeit im Landtag zu Ende ist. So etwas kann man nicht von heute auf morgen ablegen, wechselt man in ein anderes Fachgebiet. Auch ihr gegenüber ist diesbezüglich Verständnis und Geduld entgegen zu bringen.

Die aktuelle Situation birgt große Chancen in sich. Dazu muss aber die Bereitschaft der Politik vorhanden sein, den unten abgebildeten Weg im 21. Jahrhundert zu verlassen.

Power  2012-12-18 um 14.57.38

Übersetzung: „Wenn wir (die Politik) verstanden und akzeptiert haben, dass es so funktioniert und nicht anders herum, werden wir den Anfang einer Lösung unserer Probleme gefunden haben.

Schaffen es pädagogisch geschulte und erfahrene Personen, Frau Mennel dazu einzuladen, mit ihnen auf Augenhöhe zu diskutieren und ihnen zuzuhören, ist ein erster großer Schritt erreicht.

Frau Mennel, nur weil man Fahrrad fahren kann, ist man noch lange nicht in der Lage, an der aktuellen „Tour d`École“ erfolgreich teilzunehmen oder gar zu gewinnen. Schon gar nicht alleine.

UND schaffen es die Pädagogen im Gegenzug, ebenfalls über ihren Tellerrand zu blicken und ihre Berufsgewohnheiten in dieser Sache abzulegen, ist die Basis für ein konstruktives Miteinander zum Wohle unserer Kinder geschaffen.

Danach gilt es, eine IST-Analyse zu erstellen und dabei besonderes Augenmerk auf die sozial schwächeren Kinder zu legen! Wie Thomas Mittelberberger, Direktor des Gymnasiums in Bregenz-Gallusstraße, am 17.12.12 im Vorarlberg-Heute-Interview richtig erwähnt hat: „Es ist möglich, die schwachen Schüler mitzunehmen, aber es ist kein leichtes Unterfangen.“ So gilt es auch, u.a. all jene Fragen zu klären, die Herr Ulrich Sandholzer Direktor Gymnasium, Feldkirch, in derselben Ausstrahlung, aufgelistet hat.

Zuerst muss die Bereitschaft und dann der Wille zur Arbeit an einem „Gemeinsamen Dritten“, von ALLEN Beteiligten vorhanden sein. Frei von hinderlichen Ego-Strukturen, geleitet von Herzblut und Freude, für dieses wichtige Thema arbeiten und dienen zu dürfen. Aber vor allem in Anbetracht der Verantwortung unserer Kinder und somit unserer eigenen Zukunft gegenüber. Soll es gut werden, wird es dauern und anstrengend sein.

Schnellschüsse Frau Mennel, erzeugen gerne Querschläger. Hoffen wir, dass aufgrund Ihres Vorgehens, noch keiner eingeschlagen hat. Ansonsten diesen zuerst wieder entfernen.

In unserem Land haben wir viele und ebenfalls erfahrene Moderatoren bzw. Mediatoren, die solche Besprechungen und Projekte aus neutraler Sicht konstruktiv begleiten können.

Wichtig ist dabei, dass es Profis sind, die außerhalb des „Vorarlberger Landesinstitutionen-Netzwerks“ tätig sind. Die vollkommene Neutralität allen Beteiligten gegenüber ist Voraussetzung, ansonsten ist der Prozess des „Neuen Miteinanders“ von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Zusätzlich könnte ein Bürgerrat zu diesem Thema einberufen werden. Aber bitte nicht mit dem Zufallsprinzip, sondern mit Eltern aus verschiedenen Lebenssituationen. Sie sind ebenfalls Experten des täglichen (Schul-)Lebens und sollten unbedingt gehört werden.

Agieren wir (auch unsere PolitikerInnen) mehr und mehr im Bewusstsein:

„ICH bin, weil DU bist!“

Das Gemeinwohl-Netzwerk wünscht Euch viel Kraft, Mut zur Offenheit und Ehrlichkeit, frei von Standesdünkel, aber vor allem Beherztheit und Ausdauer!

Allen Beteiligten an dieser Stelle heute schon ein herzliches Dankeschön für Euren Einsatz und Eure Arbeit!

Na dann, auf, auf zu neuen Ufern, gemeinsam und mit der Unterstützung allen vorhandenen Potentials! Gut Ding braucht Weile. Auch noch, oder besonders im 21. Jahrhundert.

 

 

 

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