Vorarlberger Initiative – „UNS REICHT´S!“

„Uns reicht´s“ ist eine Vorarlberger Zusammenschluss von zivilgesellschaftlichen Vereinen, Organisationen, Ehrenamtlichen der Flüchtlingsarbeit und engagierten BürgerInnen. 

Die Bewegung steht u.a. für ein solidarisches Miteinander, kultureller Vielfalt, ein humanitäres Asylwesen und für einen demokratischen und friedlichen Dialog. 

„Uns reicht´s!“ stellt sich gegen die hetzerische und spaltende Politik der türkis-blauen Regierung, die sich wie folgt äußert:

  • Gefährdung von Demokratie, Solidarität und Mitmenschlichkeit
  • Wiederkehrend fremdenfeindliche und aufhetzende Kommunikation der FPÖ (Ergänzung der Redaktion: und unter Stillschweigen des Koalitionspartners)
  • Schrittweise und subtile Einschränkung der Meinungsfreiheit- und Pressefreiheit
  • Unrechtmäßige Angriffe auf Institutionen wie das BVT
  • Systematisches Zurückdrängen von Werten wie Würde, Anstand und Menschlichkeit

„Uns reicht´s!“ fordert:

  • Verbindliches Bleiberecht für Lehrlinge bis zum Ende der Ausbildung und Mitspracherecht der Bundesländer beim humanitären Bleiberecht.
  • Beginn der politischen Debatte über bisher von der Bundesregierung vernachlässigte Themen wie Steuerreform, Bildung, Renten, Kultur, leistbares Wohnen, Digitalisierung, Mobilität, Klimawandel

So kannst Du selbst aktiv werden – Wir unterstützen Dich gerne! 

Du möchtest eine friedliche Sonntagsdemo in Deinem Ort veranstalten. Melde Dich bei uns unter der Mailadresse: info@unsreichts.at

Du kannst mit Deiner Stimme und/oder Musik die Sonntagsdemos in Deinen Bann ziehen? Bühne frei! Bitte melde Dich bei uns unter info@unsreichts.at

Du kannst weitere geplante Sonntagsdemos an anderen Orten unterstützen mit: zerlegbares Podest oder Bühne, mobile Soundanlage, Filmen der Veranstaltungen? Her damit! Bitte melde Dich bei uns unter info@unsreichts.at

Du möchtest Dich an der Briefaktion „Asyl und Lehre“ beteiligen? Schicke einen persönlichen Brief an Bundeskanzler Kurz. Einen bereits vorbereiteten Brief findest Du unter diesem Link.

Du möchtest Unterschriften sammeln. Hier findest Du die Unterschriftenliste zum Ausdrucken. Bitte vollständig unterzeichnete Listen senden an: 

Flucht-Punkt-Ländle 
Am Moosgraben 16
6840 Götzis 
 
Du möchtest wissen, wo die nächste Demo stattfindet? Infos auf www.flucht-punkt-laendle.at
 

 

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Einladung Sonntagsdemos – Vorarlberg im Dezember 2018

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Vorarlberg – Sonntagsdemos für ein menschlicheres Fremden- und Asylrecht – 25.11.2018 – BERICHTE

Presse / Impressionen / Reden

RANKWEIL – St. Josef Kirche

HOHENEMS – Salomon Sulzer-Platz

 

 

 

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Asyl und Lehre Vorarlberg – Unterschriftenaktion!

WERDEN BTTE AUCH SIE AKTIV UND HELFEN MIT – JEDE STIMME ZÄHLT!

Eine Gruppe privat Engagierter im Vorarlberger Rheintal bittet um IHRE Unterstützung! (für Infos zur Aktion auf Link drücken)

Diese kleine Gruppe setzt sich aus jenen tatkräftigen Menschen zusammen, die, sobald die ersten Flüchtlinge in der Tennishalle in Götzis (200 Menschen) im Sommer 2015 untergebracht wurden, sofort da waren und sich mit einem enormen Engagement um diese Menschen persönlich gekümmert haben und es bis heute tun!

Sehr erfolgreich, auch zum Wohle von uns allen! 

Deutschkurse, Behördengänge, Arztbesuche, Ausflüge, Stadtführungen, gemeinsames Singen und Tanzen, Wohnungssuche, aber auch Arbeitseinsätze im Sozialbereich und das Nonplusultra, Begleitung und Unterstützung beim Finden und Eintreten in eine Lehre

All ihre Bemühungen, diesen bedürftigen Menschen ein Leben aus eigener Kraft und in Würde zu ermöglichen und somit auch unserem Gemeinwohl zu dienen, möchte unsere neue Regierung durch verschärfte Asylgesetze zunichte machen. 

Um dem entgegentreten zu können, benötigt es jede Stimme!!!

BITTE UNTERSTÜTZEN SIE DIESE ENGAGIERTEN BÜRGERINNEN MIT IHRER UNTERSCHRIFT!!!

Die UNTERSCHRIFTENLISTE finden Sie zum Download und Ausdruck unter diesem LINK

Die ausgefüllten Listen senden Sie bitte bis spätestens 12.12.2018 an folgende Adresse: 

Flucht-Punkt-Ländle 
Am Moosgraben 16
6840 Götzis 

VIELEN DANK FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG!!! 

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Vorarlberg – Sonntagsdemos 25.11.18 – Für ein menschliches Fremden- und Asylrecht

Einladung zur friedlichen Sonntagsdemonstration für ein menschliches Fremden- und Asylrecht mit Pfarrer Wilfried Blum

Sonntag 25.11.2018 um 11:00 Uhr vor St. Josef-Kirche RANKWEI,  Hadeldorfstr. 16

In mehreren Redebeiträgen legen Menschen ihre persönliche Haltung zur aktuellen Asylpolitik dar. Sie erheben ihre Stimme stellvertretend für viele, die derselben Meinung oder gleich betroffen sind. Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen für mehr Menschlichkeit setzen und einen Beitrag zur Veränderung leisten. Wir bitten euch zu kommen! Danke für euer Engagement.

Organisatorische Hinweise – Bitte mit dem Zug anreisen (geringes Parkplatzangebot) – Gehzeit Bahnhof zur St. Josef-Kirche ca. 5 Minuten (s. Karte) – Für Aktion „Die Demokratie liegt am Boden“ Isomatte o.ä. mitbringen

Uns reicht’s. Bewegung für demokratische und menschliche Politik.

Redebeiträge bitte anmelden: info@unsreichts.at   

  

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Petition für gelungene Integration – bitte unterstützen!

Zukunftslose Politik

Immer wieder hören wir von unseren Politikern, wie wichtig gelungene Integration ist und dass dafür unsere Steuergelder sinnvoll eingesetzt werden. 

Wieder zeigt ein trauriges Beispiel aus Bregenz, dass die Realität mit den Vorstellungen bzw. den Aussagen von Politikern leider immer noch nicht konform geht.  

Unterstützen bitte auch Sie den Erhalt einer gelungenen Integration und lesen Sie dazu die persönlichen Erfahrungen von Herrn Rechtsanwalt Alexander Jehle! (s. unten)

Der Rechtsanwalt Alexander Jehle aus Rankweil (Vlbg.) setzt sich für eine gelungene Integration der ukrainischen Familie aus Bregenz ein und begründet dies wie folgt: 

„Guten Tag,
 
eine ukrainische Familie, die seit 2014 in Bregenz lebt und die ich persönlich kenne, soll abgeschoben werden.
 
Diese Familie hat nahezu alles richtig gemacht.

Die Kinder sind in der Schule beliebt, schreiben tolle Noten, die Eltern beherrschen die deutsche Sprache. Der Vater teilte mir mit, er und seine Frau hätten Nacht für Nacht, nachdem die Kinder im Bett waren, die deutsche Sprache erlernt, stundenlang, nächtelang.

Die gesamte Familie ist in verschiedensten Vereinen aktiv, Herr Broyan arbeitet zudem als ehrenamtlicher Rettungsfahrer beim Roten Kreuz und ist Schwimmschiedsrichter, der älteste Sohn Erik schwimmt in der Bregenzer Schwimmstaffel und ist Mitglied des Gitarrenorchesters der Musikschule Bregenz.

Die letzte Klasse des Bundesgymnasiums hat Erik mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen, auch die Nachbarn setzen sich aufgrund der Beliebtheit dieser Familie für deren Verbleib in Bregenz ein, und, und, und – und das Bundesverwaltungsgericht meint – ohne die Familie auch nur einmal gesehen oder auch nur gehört zu haben – eine Integration dieser Familie, insbesondere auch in sprachlicher Hinsicht – sei nicht erkennbar…

Aufgrund dieser Ansicht ist eine jederzeitige Abschiebung möglich. Ein Vollzug dieser krass fehlerhaften Entscheidung ist nach meinem Dafürhalten eines Rechtsstaates nicht würdig.

Daher habe ich gerne die untenstehende Petition unterzeichnet.
 

https://www.openpetition.eu/ at/petition/online/das-ist- eine-besondere- integrationsleistung
 

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Humorige Aufklärung für uns Europäer

DAS KOPFTUCH DES WESTENS

Seit der Westen diesen Ländern die „Demokratie“ und den „Frieden“ bomben möchte, haben die „Kopftuchvertreter“ Überhand genommen. 

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Weniger Rechte für den Mann – Unsere Flüchtlinge sind informiert

„Warum macht Eure Regierung Gesetze, die Familien kaputt machen?“

Das hat mich kürzlich ein sehr intelligenter, offener und äußerst gut Deutsch sprechender Asylwerber bei einem Treffen gefragt und mir erzählt, warum er das weiß. 

„Die Männer bzw. Väter haben in Österreich fast keine Rechte. Euer Familienrecht macht es Müttern leicht, aus der Ehe auszusteigen.“

Wertekurse für Flüchtlinge und ihre Folgen 

Ich staunte sehr über dieses Wissen eines Asylwerbers und erkundigte mich, woher er darüber Bescheid wisse. Man habe sie in den Wertekursen der Landesregierung, die die Asylsuchenden in Vorarlberg verpflichtend besuchen müssen, darüber informiert

Genauso werden die Flüchtlings-Frauen über ihre Rechte in diesen Kursen aufgeklärt, das dann offensichtlich solche Folgen trägt, wie dieser Artikel der Kronenzeitung, aber auch diese und eine weitere Geschichte aus Vorarlberg (weiter unten), die mir dieser Asylwerber erzählt hat, beschreibt. 

„ICH BRAUCHE DICH NICHT MEHR!“ 

Eine syrische junge geschiedene Mutter mit 2 Kindern, flüchtet mit ihrem um Jahre jüngeren Freund, mit dem sie in Syrien zwei Jahre lang zusammengelebt hat, nach Vorarlberg. Hier kommt es immer wieder zum Streit zwischen den Beiden. Eines Tages schlägt sie ihm während einer Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit ins Gesicht und schreit ihn an: „Ich habe genug von Dir! Ich lebe nun in Österreich! Hier muss ich Dich nicht mehr ertragen!“

Im Falle von asylsuchenden Paaren mit Kindern, die nicht mehr miteinander können, werden wir wohl deren Versorgung übernehmen müssen und auch können.

Liest man diesen Artikel, sei jedoch die Frage erlaubt, ob es in Bezug auf Scheidungen im Ausland und die Übernahme der entsprechenden Kosten zulasten des Steuerzahlers, seitens der Regierung Grenzen gesetzt werden sollten?

EIN WEITERES BEISPIEL AUS VORARLBERG

Sein Freund ist mit seiner Frau und 4 Kindern als Flüchtling nach Vorarlberg gekommen. Die Ehe sei bis anhin sehr gut verlaufen, doch nun ändere die Frau ihr Verhalten so extrem, er verstehe nicht weshalb. Sie weigere sich plötzlich, für ihn und die Kinder zu kochen und zu putzen. Auch wolle sie sich fast nicht mehr um die Kinder kümmern. Werde grundlos immer aggressiver und spreche fast kein Wort mehr mit ihm. 

Früher hätten sie alles gemeinsam besprochen und entschieden. Nun wäre seine Frau, ohne ihm etwas sagen zu wollen, mit zwei ihrer Kinder nach Salzburg zur Verwandtschaft gereist und habe ihm beim Abschied ins Gesicht geschleudert: „Ich weiß nicht wie lange ich bleiben werde. Auch weiß ich nicht, ob ich wieder zu Dir zurückkehre.“ 

Da wandte er sich an meinen Bekannten mit der Bitte: „Was kann ich nun tun, denn als Mann und Vater habe ich in Österreich keine Rechte. Sie kann über alles bestimmen.“ 

Mein Bekannter riet ihm, sie anzurufen und ihr zu erklären, dass es in Österreich Gesetz ist, dass die Kinder in den Kindergarten gehen müssen. Das wäre auch wichtig für die Kinder, denn sie müssen Deutsch lernen. Diesem Gesetz muss sie Folge leisten. Das hat die Frau dann auch getan. 

Mein Bekannter fragte mich abschließend: 

„Weshalb macht Eure Regierung solche Gesetze und gibt der Frau mehr Rechte als dem Mann? Viele Frauen, haben sie keine Lust mehr, werden das doch schamlos ausnutzen. Weshalb sollten sie sich um eine Beziehung und die Familie noch bemühen, wenn sie von Eurem Staat dafür belohnt werden, ihre Familien kaputt zu machen? Kannst Du mir das erklären, warum das so ist?“

Ich konnte es ihm nicht erklären, weil es, blickt man tiefer in dieses Familienrecht bzw. dessen Praxis und seine Folgen, einfach nur dumm ist und der Gesellschaft enormen Schaden anrichtet, vor allem aber leiden die Kinder

Vielleicht sollten wir auch mal solche Wertekurse besuchen, um darüber informiert zu sein, was unsere Regierung unter „Familienförderung“ versteht und welche Folgen es für die  Gesellschaft hat. 

Ein ausschnitt aus dem österreichischen Familienrecht in der praxis

Leider nimmt der Trend von Müttern, das österreichische Familienrecht dazu zu nutzen, sich von ihren Ehemännern bzw. den Vätern der Kinder „versorgt“ zu trennen, zu.

Nicht immer sind die Gründe dafür Gewalt oder Missbrauch durch die Männer, jedoch reichen diese Behauptungen von Müttern dazu aus, vor dem Gericht erfolgreich zu sein, denn Beweise müssen vor Gericht nicht erbracht werden. 

Wie die Praxis zunehmend zeigt, gibt es immer mehr Mütter, die schon bei den kleinsten Schwierigkeiten mit ihrem Partner dieses Recht in Anspruch nehmen, da ihr  Lebensunterhalt über die Kinder gesichert ist. Im Falle von Österreicherinnen über den Vater des Kindes, im Falle von Flüchtlingsfrauen über den Steuerzahler. Das Wohl des Kindes ist in so einem Fall zweitrangig. Denn trotz Gleichberechtigung im Gesetz, wird die Obsorge immer noch zum größten Teil der Mutter zugesprochen

Das österreichische Familienrecht ist auf dem Papier kein schlechtes, doch in der Praxis sieht das Ganze dann doch etwas anders aus. 

Wegweisung 

Wie viele betroffene Väter immer wieder berichten, reicht der Verdacht der Frau, er sei gewalttätig gegen sie oder die Kinder geworden dazu aus, ihn als „Gefährder“ zu deklarieren und somit ist die Polizei verpflichtet, den Mann wegzuweisen. Eine genaue Prüfung des Sachverhaltes werde nicht vorgenommen. 

Ein Kommentator in einem Forum zum Thema Familienrecht schreibt dazu:

„Frau lässt ihn wegweisen wegen gefährlicher Drohung oder Gewalttätigkeit und schon sind seine Karten schlecht. Beweise müssen ja keine erbracht werden, die Behauptung reicht! Und ist der Mann empört über seine Enteignung (und nichts anderes ist seine Wegweisung) dann zeigt er ja nur wie „gewalttätig“ er ist.“

Vaterschaft und Besuchsrecht

Bezüglich Vaterschaft eines ledigen Mannes auch hier einen Kommentar aus dem obgenannten Forum:

„Ein Bekannter hat mir gerade genau so eine Geschichte erzählt. Er war lediger Vater und wollte seine Vaterschaft behalten (hatte schon gezahlt). Die Frau zahlte zurück und die Bezirksrichterin erklärte mit entwaffnender Offenheit: „Geben Sie auf, wenn die Frau eine Kindesmisshandlung anzeigt, verurteile ich Sie und sie sehen das Kind auch nicht wieder!“. Da kein Mann vor Verleumdung hierzulande geschützt ist hat er aufgegeben.

„Meine Tochter bekommst Du nicht, denn Du bist vom Teufel besessen!“

Sie zeigt offen und aggressiv, dass sie Sepp hasst. Sie wirft ihm alles vor, was ihr gerade so einfällt, und zieht so das Standardprogramm einer Kontaktverweigerin durch: Gewaltvorwürfe, Vergewaltigungsbeschuldigung, Missbrauchsverdacht, Beschuldigung von Alkohol- und Drogenmissbrauch, was auch immer, er soll in vielen Beschuldigungen ersäuft werden.

Dabei leistet Sepp viel für seine Tochter: Für jeden Besuch fährt er 750 km von Wien nach Dornbirn, und jedes Jahr kann er sich auf eine Neues mit einem neuen Kontakrechtsantrag gegen die aggressive Cora abkämpfen. Mehr….

Kindesentfremdung hat kein Geschlecht 

Die Verweigerung des Kontakts zum eigenen Kind greift in ungeahnten Dimensionen um sich. Die Männerservice-Reports zeigen die Flut der Fälle schonungslos auf. Durch die familienrechtliche Schieflage zählen fast nur Väter zu den Betroffenen, so dass es scheinen mag, als ob diese seelische Gewalt, Elternentfremdung und Kontakterschwernis, eine weibliche Eigenschaft zu sein scheint. Doch so meint es der Männerservice nicht, und zu Recht meldet sich jetzt Christina Töpfer zu WortMehr…


HILFE FÜR BETROFFENE MÄNNER

Hannes Hausbichler vom Männerverein unterstützt ehrenamtlich und kostenlos betroffene Männer. Einmal im Monat steht er persönlich betroffenen Vätern für Auskünfte zur Verfügung. 

Der nächste Termin findet am Mittwoch den 14. Juni 2017 von 18.30 Uhr – 21.00 Uhr statt:

 

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Steiermark – Nicht alle leiden unter Flüchtlings-Phobien

Neben all diesen „Zitterpappeln“ tut es gut, solche Nachrichten aus der Steiermark lesen zu können.

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Petition – gegen das Vergessen der Ungarn

Amnesty International, Österreich

200.000 Ungar*innen flüchteten aus ihrem Land nach dem Aufstand am 23. Oktober 1956. Rund 180.000 davon nach Österreich.

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Heute macht derselbe Staat seine Grenzen dicht, um Flüchtlinge abzuweisen.

Wir denken, es ist für uns alle an der Zeit endlich aus unserer Geschichte zu lernen und diese Krise mit Menschlichkeit zu bewältigen.

Unterschreibe JETZT die Petition an Victor Orbán, menschenrechtswidrige Gesetzesänderungen in Ungarn sofort aufzuheben!

Petition an Herrn Orban

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Veranstaltung: „Der alltägliche Kampf. Lokale Initiativen und die Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus“

Dienstag, 27. Oktober 2015, 19:00 – 20:00 Uhr – Diskussion

Vorarlberg Museum, Bregenz

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„Global Vorarlberg“ – Auf dem Weg in eine multinationale Gesellschaft

Die Vorarlberger Wirtschaft zeigt in diesem ORF-Beitrag, wie Integration optimal funktionieren kann.

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„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer …

verdient und schadet dabei auch unserem Land?“

Gemäss der ARD-Doku „Tödliche Exporte“, vor allem die österreichische, französische und deutsche Maschinenbau- u. Waffenindustrie, in Kooperation mit Außen- u. Wirtschaftsministerien, wie auch unter Akzeptanz der Regierungen. 

Immer frei nach dem Motto: „Wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“?

Tödliche Exporte

 

Hören Sie sich dazu auch die Aussagen der verantwortlichen Politiker im Deutschen Bundestag vom 23.09.15 an und entscheiden Sie selbst, ob das, was uns Glauben gemacht wird, in Wahrheit auch so ist. 

 

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Sachspendenaufruf – Vorarlberg-Traiskirchen – Ein voller ERFOLG!

Praxis am See, Bregenz

„Unglaublich was in nur 3 Tagen an Sach-und Geldspenden für die Flüchtlinge in Traiskirchen zusammen gekommen ist!

Vielen herzlichen Dank an ALLE, die das möglich gemacht haben!“

Mehr Infos u. Bilder

Wer sich ebenfalls noch beteiligen möchte, Judith ist heute (05.09.15) bis 18.00 Uhr in ihrer Praxis in Bregenz erreichbar. 

Flüchtlingshilfe

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Sachspendenaufruf – Vorarlberg-Traiskirchen!

Spendenaufruf - Vorarlberg-TraiskirchenHallo liebe Praxisfreunde, liebe Freunde und Facebook-Bekannte!

Eine Freundin von mir hat heute folgenden Aufruf über Facebook gestartet: 

„Wer will mehr als nur reden – nämlich etwas BEWEGEN?“

Wir suchen noch dringend nach Sachspenden für Traiskirchen:

Hygieneartikel: Zahnbürsten u. -pasten, Windeln, Seifen, Rasierer, Rasierschaum.

Wenn evtl. jeder von Euch 3-4 Artikel in ein Säckchen geben würde und dieses bei mir vor die Türe stellt (Kontakt s. unten) wäre das eine GROSSE HILFE für all jene, die NICHTS haben. Ich komme es auch gerne abholen.

Ich gebe die Spenden verlässlich weiter. Sie werden am 13.09.2015 nach Traiskirchen gebracht.

Ich habe mich soeben entschieden, sie dabei so gut es geht, zu unterstützen. Ich hoffe jetzt auch auf Eure Hilfe!

Bis Freitag, den 4. September 2015 können in der „Praxis am See“, Sachspenden abgegeben werden und Nadine holt sie dann hier ab.

Wenn jeder nur 3 oder 4 Artikel organisiert, dann wäre das wirklich super!

Ich sag schon mal danke fürs Mitmachen und danke an Nadine fürs Organisieren.

Liebe Grüße
Judith

Screenshot 2015-09-01 09.09.08

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Flüchtlingsheim – Tennishalle Götzis – Ich wollte mir selbst ein Bild davon machen

Unterstützung: 

Tennishalle_Götzis_Flüchtlingsheim

Hat jemand ein altes Tischfussballspiel, das irgendwo ungenutzt im Weg herum steht, es niemand mehr möchte bzw. zum Wegwerfen noch zu gut ist? Wenn ja, bitte in der Tennishalle abgeben und bei der Leitung im Büro (1. Stock rechts) melden.

Wie mir ein Unternehmer gestern erklärt hat, wollten sie Flüchtlinge zum Arbeiten aufnehmen, doch die Behörden können das nicht zulassen. So sind diese Männer gezwungen, den größten Teil ihres Daseins bei uns, herumzusitzen. Der Tischfussball würde ihnen helfen, ihre Energien etwas abzubauen. Vielleicht hat jemand auch noch ein altes Federballspiel oder einen Fussball, der übrig ist und dort sicherlich mit Freude angenommen wird.

Kleinwanderungen 

Die umliegende Gegend hat viele schöne Wandermöglichkeiten, die man mit einfachen (Turn-)Schuhen mit den Flüchtlingen unternehmen könnte, Vor allem bei diesem schönen Wetter. Da ich aber eine Frau bin, und damit unter der Bevölkerung keine Missverständnisse ausgelöst werden, weshalb eine Frau alleine mit einigen Männern im Wald herumstreift, muss ich einen/zwei (es dürfen auch gerne mehrere Freiwillige sein) männliche Begleiter zur Seite haben. Wer mitgehen möchte, bitte bei mir melden. Tel. 0664 / 314 3204. 

Kurzbericht

Ich habe mir am Mittwoch dieser Woche das Flüchtlingsheim in Götzis angeschaut und konnte mich mit dem Leiter, einer jungen ehrenamtlich engagierten Dame, die jeden Montag dort Deutsch unterrichtet, wie auch mit einigen Flüchtlingen aus dem Irak, Syrien und Somalia unterhalten. Sehr gepflegte, entgegenkommende, höfliche und wie ich den Eindruck hatte, auch gebildete Männer.

Ebenfalls erkundigte ich mich beim Leiter, wie es zum „Aufstand“ einiger Flüchtlinge in Dornbirn gekommen sei und weshalb die Flüchtlinge ihre WC´s und Duschen nicht selbst reinigen, wie behauptet worden ist. Der Leiter hat mich gebeten, die näheren Details dazu nicht zu veröffentlichen, um zwischen den Organisationen, die sich alle sehr bemühen und großen Einsatz leisten, keinen Unfrieden hervorzurufen. Ich bin aufgrund der Pressemeldungen ebenfalls meinen Vorurteilen anheim gefallen, nutzte nun aber die Möglichkeit und habe nachgefragt, wie es sich tatsächlich mit der Reinigung verhält.

Der Leiter war sofort bereit, obwohl er sehr unter Arbeitsdruck stand, eine Führung und meinte: „Ich bin froh, dass jemand mal schauen kommt und offen nachfragt. Ich zeige es Ihnen.“

3x täglich werden von den Flüchtlingen, die sich dazu melden, die WC´s und Duschen gereinigt. Es gäbe keinen Putzservice der Firma ORS in Götzis. Das Organisations-Personal der ORS überprüft lediglich während des ganzen Tages, ob es die WC´s und die Duschen zusätzlich gereinigt werden müssen und bittet dann einige der Flüchtlinge, das zu tun. Erklärt sich einer bereit, den ganzen Tag diesen Dienst auszuführen, erhält er dafür ein tägliches Trinkgeld von EUR 3,00. Entlohnung dürfen sie dafür nicht erhalten, denn ansonsten wird das Flüchtlingsgeld gekürzt oder gestrichen. Die Sanitäranlagen waren alle in bestem Zustand.

Dann zeigte er uns die Wäscherei. Dort stand ein junger strahlender Flüchtling, der 3 oder 4 Waschmaschinen bediente und die gewaschene Wäsche entsprechend verteilte. Das tut er den ganzen Tag und erhält ebenfalls EUR 3,00 dafür. Er teilt den jeweiligen Flüchtlingen mit, welche Wäsche fertig gewaschen ist, um den Rest muss sich jeder Flüchtling selbst kümmern. Es ist alles bestens organisiert.

In einem anderen Raum war eine ehrenamtliche Dame mit einem weiteren Flüchtling beschäftigt, Kleiderspenden der Caritas zu sortieren. Der Leiter frug die Dame: „Wie lange macht Ihr das und was bekommt der junge Mann dafür?“ Wir machen das den ganzen Tag, er bekommt dafür eine Jeans gratis. Die anderen Flüchtlinge müssen für ihre Jeans einen kleinen Beitrag aus ihrem Taschengeld für die Kleider leisten. Es werden ihnen die Kleider also nicht zusätzlich geschenkt.

Die Außenanlage, da sie es nötig hatte, wurde vom Leiter gemeinsam mit den Flüchtlingen wieder in Ordnung gebracht. Innen und außen sieht alles sauber und gepflegt aus.

Was der Leiter ebenfalls noch hervorgehoben hat. Täglich würden Einwohner mit ihren Hunden an der Anlage vorbei spazieren. Sie wären so freundlich und würden den Flüchtlingen Grüße zurufen, oder sich mit ihnen kurz unterhalten.

Ein namhaftes Unternehmen in Vorarlberg spendet still und ohne Aufsehens Lebensmittel.

Zwei Beispiele aus den kurzen Gesprächen und Beobachtungen:

Ein Iraker, ca. 40 Jahre alt, war Elektro-Ingenieur bei der UN im Irak. Ein junger Syrer hatte 4 Jahre lang eine praktische Ausbildung im Maschinenbau gemacht, war danach 1 Jahr an der Uni, bis alles zerstört worden ist. Beide würden sehr gerne arbeiten.

Die junge, blonde und sehr hübsche ehrenamtliche Flüchtlings-Lehrerin, die selbst noch am Studieren ist, und ich haben uns zu zwei Flüchtlingen an den Tisch gesetzt und gefragt, ob wir uns mit ihnen etwas unterhalten könnten. Sie freuten sich und sehr schnell kamen 5 weitere dazu, haben sich alle sehr höflich vorgestellt und sich zu uns gesetzt. Wir wurden beide äußerst respektvoll und freundlich behandelt.

Not macht erfinderisch

4 Afrikaner saßen an einem Tisch und hatten ein Spiel vor sich liegen. Ich ging hin und sah, dass sie sich aus einem alten Karton ein Brett gefaltet, mit einem Stift 4 Stationen (Lissabon, Paris, Berlin, London) und ein Spielfeld aufgemalt hatten. Ähnlich unserem „Mensch ärgere Dich nicht“. Als Spielsteine verwendeten sie Kieselsteine bzw. 1-Cent Stücke.

Gemeinde Götzis – Wer helfen mag

Hat jemand eine Idee bzw. Fragen für Unternehmungen oder Beschäftigungen mit den Flüchtlingen und möchte sich einbringen, so kann man das sehr gerne bei der Gemeinde in Götzis tun. Die zuständige Dame ist:

Frau Helga Hämmerle – Tel. 05523 / 5986 – 14

Info-Veranstaltung am Mittwoch, 30. September 2015, 19.00 Uhr, in der Volkshochschule in Götzis, am Garnmarkt

Es haben sich bereits einige Menschen gemeldet, die Unterstützung leisten möchten. Aus organisatorischen Gründen hat nun die Gemeinde für den 30.09.2015 eine Info-Veranstaltung geplant. Da sich einige Mitarbeiter der verschiedenen Organisationen noch im Urlaub befinden, war es leider nicht früher möglich, alle an einen Ort zum selben Termin zu bekommen.

An dieser Info-Veranstaltung können interessierte Unterstützer sich erkundigen, wobei und wie man helfend mitarbeiten oder aktiv werden kann. Auch können sich ehrenamtlich Unterstützende direkt untereinander vernetzen. 

Info-Link – Flüchtlinge in Vorarlberg

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