Ländle Milch-Bura – davon sind sie meilenweit entfernt

ALTERNATIVE ZUR MASSENTIERHALTUNG

Davon sind die meisten unserer „Ländle“-Bura mit ihrer Landwirtschaftskammer, meilenweit entfernt, wie der gerade erschienene Erfolgsbericht der Ländle-Milchproduktion beweist.

Tonnenweise Milch – natürlich in bewährter Ländle-Massen-Qualität.

„Milchviehstress

Jay berichtet: „Wir hörten mit der Milchproduktion auf weil es ein wirkliches Mühsal wurde. Wenn man die Milch einer Kuh haben will, muss man sie von ihrem Kalb trennen. Das ist echt schwer zu ertragen. Selbstverständlich sind die Mutterkühe darüber verzweifelt. Es dauert lange, bis sie das verwunden haben. Für gewöhnlich versuchen Milchviehhalter die Kälber in gutem Abstand von ihren Müttern zu halten, damit sie nicht miteinander kommunizieren können und sich damit die Qualen nicht unnötig verlängern.“

Es geht auch anders, wie dieser Bericht zeigt:

 

 

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Unser Boden – wertvoll und verwundbar

Lehren die Landwirtschaftsschulen bzw. verfügen unsere Bauern noch über dieses Naturwissen? 

Auf alle Fälle sollten unsere Fördergelder zum größten Teil all jenen Bauern zufließen, die diese Form der Landwirtschaft betreiben, oder in Zukunft wieder anwenden wollen. 

Sendung Planet-Wissen – „Unser Boden – wertvoll und verwundbar“

Für alle jene, die einen (Terrassen-)Garten haben und den tollen Tipp des Wurmcafé (eigenen Humus mit Lebensmittelabfällen erzeugen) anwenden wollen, hier kann man es bestellen: 

 

www.wurmwelten.de

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Ein Preis den keiner haben will

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Zur Abstimmung

 

 

 

 

 

 

 

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Massentierhaltung – das Heranzüchten von resistenten Bakterien

Resistente Bakterien – es kann jeden von uns treffen 

Nachdem nun endlich der (Vorarlberger) Öffentlichkeit bekannt geworden ist, dass ihr Fleischkonsum nur zu einem sehr geringen Teil aus eigener Tierhaltung abgedeckt werden kann, und wahrscheinlich ein großer Teil unseres Fleisches aus Deutschland stammt, sollten Sie sich vor allem diesen Bericht ansehen. 

Wenn diese Epidemie der resistenten Bakterien um sich greift (Fleischkonsum, Gülle, Mastanlagen, Luft), werden wir ihr wehrlos gegenüberstehen, denn die Pharmaindustrie hat noch keine Mittel gegen diese neue Form der Bakterien gefunden, schon gar nicht gegen multiresistente. Das wird voraussichtlich noch Jahre dauern. 

Sehen und hören Sie selbst, wie es einem Jungbauern aufgrund von resistenten Bakterien ergangen ist bzw. welchem Risiko er bei weiteren Operationen ausgesetzt bleibt. 

Link zum Bericht

Alleine der Politik die Verantwortung dafür anzuhaften, wäre zu kurz gegriffen. Der masslose Fleisch- (auch Antibiotika-Konsum) der Menschen ist hauptsächlich für dieses Übel und das große Tierleid verantwortlich. 

Nachdem aber unsere (EU-)Politik vor allem das Wohl der Wirtschaft und der Banken im Auge hat und nicht das Wohl seines Volkes, ist sie massgeblich für dieses natur- und gesundheitsschädigende, krankmachende System verantwortlich.

Sie waren es auch, die unsere Bauern in dieses „Wachstum-System“ gefördert und wahrlich getrieben haben. Mit dem Ergebnis, dass diese trotzdem nur schwer überleben können. 

In der Bio-Austria und allen anderen staatlich kontrollierten landwirtschaftlichen Vereinigungen/Töpfen, ist mehr als genug Geld zur Förderung von Bio-Bauern vorhanden. So auch für die Finanzierung zur Umstellung konventionell produzierenden Bauern in die Bio-Landwirtschaft. Es muss nur aus den falschen Kanälen in die richtigen fließen.

Es liegt nun an der Politik, hier einen grundsätzlichen Wandel herbeizuführen, wollen wir nicht eines Tages erleben, wie die Menschen aufgrund von resistenten Bakterien sterben werden wie die Eintagsfliegen. 

 

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Hat das „ÖVP-Antibiotikum“ die Ländle-Grünen schon politresistent gemacht?

Der Traum vom „subara Ländle“ scheint immer mehr ausgeträumt zu sein.

Müllskandal, Fleischskandal, … was quillt wohl als nächstes unter dem „subara Ländle-Teppich“ hervor?

 

Auch stellt sich die Frage:

„Was tun eigentlich die Grünen in der Landesregierung? Nicken?“ 

 

ergänzend zu Ihrer Info bezüglich Fleisch aus Deutschland! BR-Doku: „Antibiotikamissbrauch- das Heranzüchten von resistenten Bakterien (auch auf Vorarlberg´s Tellern landet solches Fleisch)

 

 

 

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REWE nimmt Glyphosat aus seinen Regalen

Die Kölner Rewe-Gruppe hat entschieden, Unkrautvernichter mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat aus den Regalen der bundesweit 350 Toom Baumärkte zu räumen.

Für Artikel auf Bild klicken.

REWE_nimmt_Glyphosat_aus_Toom_Baumärkten

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Schweine ohne Namen – Alltag in der österreichischen Schweineindustrie

Der brandaktueller Dokumentarfilm von VGT (Verein gegen Tierfabriken) Austria blickt hinter die idyllische Werbefassade und bringt die Realität der Schweineindustrie ans Tageslicht.

Bitte teilt diesen Film auch mit euren Freunden, danke!“

Für Film auf Bild klicken

VGT_Austria_Alltag_in_der_österreichischen_Schweineindustrie

Reinhard Mey – „ERBARME DICH!“

„Sie leiden stumm, fast 20 Stunden geht die Reise schon. Mit Schlägen und mit Tritten die Rampe hinauf. ……

„Sag nicht, es ist nur Vieh. SIEH HIN und ERBARME DICH!“

Reinhard_Mey_Erbarme_Dich

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USA-Landwirte kehren Monsanto den Rücken

USA_Landwirte_kehren_Monsanto_den_Rücken

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Marsch gegen Monsanto – am 23. Mai 2015 in Bregenz

Auf die Straße gegen Monsanto – für eine gentechnikfreie Welt

Sa 23. Mai 2015, 14.00 Uhr, Demonstration, Bregenz

Treffpunkt Bahnhofstrasse beim Seeparkplatz, Ende beim Kornmarktplatz

Imagine no Monsanto

 

 

 

 

 

 

 

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Ein ver-rückter Bauer aus Vorarlberg

Die Geschichte eines ver-rückten Bauern

Davon können die meisten Tiere nur träumen.

Während einer Wanderung in Übersaxen (Vorarlberg) bin ich auf einen Bauernhof getroffen, der mich in Staunen versetzte. Der Bauer hat seinen Kühen in schönster nach Süden ausgerichteter Hanglage, mit freiem Blick durch große geöffnete Fenster ins schöne Vorarlberger Rheintal, einen Laufstall eingerichtet, in dem sich ebenfalls zwei solcher Bürsten befanden.

Einer der beiden Stiere, die sich wie die Kühe und deren Kälber, frei unter diesen bewegen konnte, stand gerade unter so einer Bürste und ließ sich genüsslich den Rücken massieren.

Über dem kleinen Feldweg dieses Stalls gab es einen weiteren offenen Stall, in dem sich eine trächtige Kuh, in dick ausgelegtem Heu liegend befand und nur durch Latten getrennt, zwei Ziegen, die ihr Gesellschaft leisteten. Wie mir der Bauer später erklärte, würden sich Kühe durch die Gesellschaft von Ziegen sehr wohl fühlen.

Als ich meiner Begeisterung über diese Form der Tierhaltung Ausdruck verlieh, schaute mich der Bauer misstrauisch an und frug mich:

„Meinen Sie das im Ernst?“

Ich antwortete erstaunt zurück fragend: „Ja, warum fragen Sie mich das?“

Seinen Antwort lautete: „Die meisten meiner Berufskollegen erklären mir, dass ich verrückt sei.“

„Wie schön, dass Sie so ver-rückt sind!!!“

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Ein kluger Bürgermeister – der Walter Rauch!

14. März 2014

VN-Logo

VN-INTERVIEW.

Screenshot 2014-03-14 06.20.32

Walter Rauch (52), Bürgermeister von Dünserberg, zum Freihandelsabkommen

„Den Anteil alternativer Produkte erhöhen“

von Verena Daum-Kuzmanovic

Bürgermeister Walter Rauch wünscht sich „Strukturreform in der Landwirtschaft“.

WAS KANN TTIP MIT EINER INVESTITIONSSCHUTZKLAUSEL FÜR KLEINSTREGIONEN BEDEUTEN?

RAUCH: In den Geheimverhandlungen bringt die Industrielobby ihre Forderungen mit Nachdruck ein. Es ist zu befürchten, dass Qualitätsstandards und geltende Kennzeichnungsregelungen auf Lebensmittel, der Tier- und der Pflanzenschutz, die kleinstrukturierte ökologische Landwirtschaft sowie Verbraucherschutz und Umweltstandards sinken werden. Die Investitionsschutzklausel soll überdies ausländischen Unternehmen die Möglichkeit geben, gegen geltendes Recht zu klagen. Diese könnte Standardabsenkungen bei Sozial-, Verbraucher- oder Umweltschutzfragen nach sich ziehen. Wir fordern, sämtliche Betroffenen in die Gespräche mit einzubeziehen und die Ergebnisse zu veröffentlichen.

„Wir wollen die Bevölkerung einbinden und sensibilisieren.“

WALTER RAUCH

WELCHE IDEEN HABEN SIE FÜR GESUNDE ERNÄHRUNGSSICHERHEIT, NATUR-, UMWELT-, ARTEN- UND TIERSCHUTZ IN IHRER REGION IN ­ZUSAMMENARBEIT MIT KLEIN­BAUERN UND REGIONALEM HANDEL?

RAUCH: Die Regio IMWALGAU, das sind 14 Gemeinden mit etwa 37.500 Einwohnern, hat 2012 einen bedeutenden Grundsatzbeschluss gefasst, der besagt, dass der Einsatz regionaler Produkte in den Großküchen gewünscht und unterstützt werden soll. In vier Großküchen der Sozialzentren, die neben den Heimbewohnern auch die Mittagstische der Schulen versorgen, wurde ein Pilotprojekt mit dem Ziel, verstärkt regionale landwirtschaftlich Produkte zu verwenden, gestartet. Die Bedürfnisse der Küchen an die Lieferanten wurden erhoben. Demnach ist lediglich bei Milch und Milchprodukten sowie bei Rindfleisch eine Abdeckung gegeben. Bei Markt- und Feldfrüchten ist, auch saisonal bedingt, eine wesentlich höhere Nachfrage als das Angebot gegeben. Für uns lautet somit die zentrale Frage:

Wie bringt man die landwirtschaftlichen Produzenten dazu, vermehrt neue Produkte anzubauen?

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die angemessene Berücksichtigung der produzierenden Landwirtschaft in den regionalen Strategien. Eine entsprechende Verankerung in den Räumlichen Entwicklungskonzepten der Kommunen und im Leitbild Zukunft IMWALGAU sind entsprechende Instrumente dazu. Im Bereich des Natur- und Umweltschutzes wurde die Initiative Walgau-Wiesen-Wunder-Welt ins Leben gerufen sowie das Frastanzer Erfolgsmodell „Aktion Heugabel“ mit dem Ziel, jährlich 1000 freiwillige Helfer anzusprechen, walgauweit eingeführt. Zudem werden Entbuschungsaktionen zur Offenhaltung wertvoller Kulturlandschaft organisiert. Wir möchten die Bevölkerung mit einbinden und sensibilisieren und bieten dazu ein umfangreiches Exkursions- und Veranstaltungsprogramm an.

WELCHE WEICHEN MÜSSTE DIE LANDWIRTSCHAFTSKAMMER STELLEN, WELCHE ANREIZE SCHAFFEN?

RAUCH: Ich wünsche mir, dass mit einer Offensive und entsprechenden Programmen ein Strukturwandel in der Landwirtschaft eingeleitet wird. Neben der traditionellen Milchproduktion soll der Anteil an alternativen Produkten massiv gesteigert werden. Inhaltlich sind die Zielsetzungen der Ökoland Vorarlberg Strategie 2020, die u. a. besagt „Wertschätzung und Wertschöpfung von regionalen Lebensmitteln steigern“, klar und kompromisslos mitzutragen. Mit dem Projekt „Land Gut“ wurde bereits eine Weichenstellung in diese Richtung eingeschlagen.

Veranstaltung

Infoveranstaltung der Bodenseeakademie „Ökoland Vorarlberg – regionale Mitgestaltung im Europa der Regionen“ in Zusammenarbeit mit den VN und ORF V am 19. März um 20 Uhr im Funkhaus Dornbirn. Referentin: Elisabeth Köstinger (EU-Abg., Vize-Präs. d. österr. Bauernbundes), am Podium: Bertram Martin (Erzeugergemeinschaft Martinshof in Buch), Walter Rauch (Landwirt und Bürgermeister von Dünserberg). Eintritt frei. Anmeldung erbeten unter Tel. 05572 33064, office@bodenseeakademie.at, www.bodenseeakademie.at

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