Erhalt der Kanisfluh – Petition!

Hermann Kaufmann meint dazu:

„Es gehört schon eine Portion Unverfrorenheit dazu, überhaupt auf die Idee zu kommen, der Kanisfluh einen Teil des Fußes abzugraben, um Kies zu gewinnen. 

….Wer hier die Abwägung zugunsten der Wirschaft trifft, der wirkt mit an der Zerstörung der Schönheit des Bregenzerwaldes.“

UNTERSTÜTZEN SIE MIT IHRER UNTERSCHRIFT

DEN ERHALT DER KANISFLUH – PETITION!!

 

Details und Infos zur Aktion „Kanisfluh“: auf das untere Bild klicken!

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Vorarlberger Bürger: „Mir wend endlich oh mitreda!“ – Petition!

Vorarlberg ist nicht nur das Land für Politiker und Wirtschaftstreibende

Evelyn Böhler aus Rankweil schreibt dazu:

Es gilt, im Umgang mit Grund und Boden mit Hausverstand, Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein für künftige Generationen zu planen und zu handeln. Die Fragen der Raumentwicklung betrifft alle Menschen in unserem Land – unabhängig von politischen Parteien. Deshalb unterstütze ich diese Initiative!“

Nach §5 Abs. 6 – Richtlinie zur Einberufung und Durchführung von Bürgerräten – und Artikel 1 Abs. 4 der Vorarlberger Landesverfassung ist vorgesehen, dass ein Bürgerrat durchzuführen ist, wenn 1.000 Menschen dieses Anliegen unterstützen. Es gibt auch die Möglichkeit, Online zu unterschreiben unter:

Unterstützen auch Sie mit Ihrer Unterschrift die Zukunft unseres Ländle´s!

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Wir stellen vor: „Bürgerinitiative „Lebensraum Weiler“

Mir heband zemm!!!

Mit Freude und Dank(!) stellen wir Ihnen eine weitere, sehr engagierte Vorarlberger Bürgerinitiative vor.

Sie setzen sich für den Erhalt von noch verbliebenem Naturraum in unserem Ländle ein. Aber vor allem auch für dringend benötigte gesunde und nährstoffreiche Grünflächen, die zur Sicherung unserer Lebensmittel-Autonomie unbedingt erhalten werden müssen! 

MACHEN SIE MIT!!!

Indem Sie mit Ihrer Unterschrift die PETITION zum Erhalt der Grünflächen unterzeichnen und damit mir „JO NET LUGG LOND!“, lassen Sie sich laufend mittels NEWSLETTER über deren Aktivitäten und Erfolge informieren! 

PETITION und NEWSLETTER  

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Trump und unsere Landesregierung Vorarlberg

TRUMP und seine Haltung zum Umweltschutz

Es gibt offensichtlich auch politisch ideologische Epidemien, wie man diesem Artikel entnehmen kann. 

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Unser Boden – wertvoll und verwundbar

Lehren die Landwirtschaftsschulen bzw. verfügen unsere Bauern noch über dieses Naturwissen? 

Auf alle Fälle sollten unsere Fördergelder zum größten Teil all jenen Bauern zufließen, die diese Form der Landwirtschaft betreiben, oder in Zukunft wieder anwenden wollen. 

Sendung Planet-Wissen – „Unser Boden – wertvoll und verwundbar“

Für alle jene, die einen (Terrassen-)Garten haben und den tollen Tipp des Wurmcafé (eigenen Humus mit Lebensmittelabfällen erzeugen) anwenden wollen, hier kann man es bestellen: 

 

www.wurmwelten.de

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„Unser Rohrspitz“ – heute Thema bei „Neues bei Neustädter“

im Radio Vorarlberg um 13.00 Uhr!

„Bauprojekt Salzmannhafen: Was kommt, was ist in Gefahr?

Salzmann_GmbH

Am 14. Juli 2016 geht es in „Neues bei Neustädter“ um das Thema: „Bauprojekt Salzmannhafen: „Was kommt, was ist in Gefahr?“

Aktuelle Infos zum Projektstand:

„Rohrspitz – Deckel drauf!!!“

Berichtigung Artikel „Rohrspitz – Deckel drauf!!“

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Biohof – Veranstaltung

Eine kreative und innovative Bio-Bauernfamilie, die beweist, dass Landwirtschaft auch anders gehen und dabei erfolgreich sein kann. Bravo!

Lisilis_Biohof

Führung zur Umweltwoche am 06.06.15!

2015 ist das internationale „Jahr des Bodens“. Im Rahmen der Umweltwoche und der Aktionstage Nachhaltigkeit möchten wir euch daher diese wichtige Ressource einmal näher bringen: 

 

 

„Was ist eigentlich Boden? Wie entsteht er? Welche Funktionen erfüllt er? Und wodurch wird er gefährdet?“

Diesen und weiteren Fragen werden wir direkt vor Ort an unseren Feldern nachgehen, veranschaulicht durch kleine Experimente zum Mitmachen und Anfassen.

Wann: 06.06.2015, 14:00 bis ca. 16:00 Uhr
Preis pro Person: 7 € (Kinder unter 6 kostenlos)

Anmeldung bis: 04.06.15 unter biohof@lisilis.at, 05522/31107 oder persönlich im Hofladen und am Markt.

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Die bürgerliche Schmerzgrenze ist erreicht – raus aus der EU!

EU-KOMMISSION – eine Wirtschaftsregierung mit Ausschluss der Bevölkerung? Das wäre eine WIRTSCHAFTS-DIKTATUR!

Gestern Abend habe ich noch darüber nachgedacht, dass die EU an sich, eine gute Idee wäre. Doch nach dieser Nachricht,

EU_Kommission_Glyphosat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

kam ich zum Schluss:

Mit diesem Personal in Seiden- und Hosenanzügen, offensichtlich frei von Kompetenz, Würde, Ehre und wie es scheint auch frei von jeglichem Hausverstand und Hirn, dafür mit einem Preisschild, für Konzerne gut lesbar ausgestattet, wird diese Idee in der Praxis zu einem Vernichtungsfeldzug für die Bevölkerung.

Ihr müsst Euch nur die Folgen von Glyphosat für die Bevölkerung in Südamerika anschauen, dann wisst Ihr, auf welchem Weg wir uns gerade befinden

UNTERZEICHNET bitte die PETITION und lasst sie zu einem Aufschrei der Bevölkerung gegen diese unverantwortlichen Politiker in Brüssel werden! (Innerhalb von 15 Minuten haben bereits 30.000 Menschen mehr, die Petition unterzeichnet.)

zur Petition – auf Bild klicken

Petition_Glyphosat_Verbot_2015-05-05 11.27.07

Unsere Politiker haben und werden dazu nie von sich aus einen Lärm verursachen und uns dazu aufrufen, sie in ihrer Arbeit als unsere Volksvertreter, für unsere Interessen, aktiv zu unterstützen. Sich auf sie zu verlassen bedeutet, verlassen zu sein. Hat das Volk sich lautstark gewehrt, werden sie in gewohnter Weise über ein paar Zeitungsartikel hinterher plärren.

Ich war damals schon nicht für eine EU. Man kann doch nicht einen Apfel in zwei Hälften teilen und dann behaupten: „Schaut her, nun sind es zwei Äpfel!“ Nichts anderes haben unsere verantwortlichen Politiker damals dem Volk erzählt und mit Angstmache erklärt, wir würden ansonsten nicht überleben können.

Sollte der vorausgegangene Wirtschaftserfolg, von dem damals alle profitieren konnten und ein nie da gewesenes Volksvermögen in die Staatskassen gespült hat, die Basis für die Ausbeutung des europäischen Volkes über eine Zentralregierung namens EU für ein paar Einzelne dienen?

Auf diese Art werden wir zwar überleben, die Frage stellt sich nur, wie? Die Folgen der politischen Apfelvermehrung“ sind doch für uns alle täglich und verstärkt spürbar.

Wenn es so weiter geht, bleiben uns noch ein paar Kerne übrig, die aber leider genmanipuliert, deshalb nicht vermehrbar, dafür aber vergiftet sein werden bzw. es bereits sind.

Deshalb werde ich diese Möglichkeit http://www.volksbegehren-eu-austritt.at im Juni nutzen. Denn mein Glaube und meine Hoffnung auf eine erfolgreiche EU für alle, wurde durch die, von deren Vertretern geschaffenen Realität, vernichtet.

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Sintflut – „Die Welt unter Wasser“

„Die Frage ist nicht, ob der Meeresspiegel ansteigt, sondern wie schnell.“

Für Doku auf Bild klicken.

Die_Welt_unter_Wasser

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Tolle Idee!!! – GemüseAckerdemie für Kinder

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Mutter Natur wird Ihnen danken

Global 2000

„Naturliebhabern empfehlen wir gänzlich auf chemisch-synthetische Bekämpfungsmittel zu verzichten und stattdessen auf bewährte, natürliche Hausmittel wie Backpulver oder Essigwasser zu setzen.“

Was ebenfalls wunderbar in ihrem Garten funktioniert und Sie MUTTER ERDE einen großen Gefallen tun, ist das Arbeiten mit „Effektiven Mikroorganismen“.

„Bis gesetzliche Verbote auch für fipronilhältige Biozide umgesetzt sind, appellieren wir an den Handel, auf den Verkauf dieser für Mensch und Bienen gleichermaßen giftigen Produkte zu verzichten.“

Global_2000_Fipronil_Bienengift

Einkaufstest

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Die skrupellose Macht der Konzerne

Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes

Man kann es kaum glauben, was man in diesem Bericht zu sehen und zu hören bekommt. Dieser Beitrag zeigt in erschreckender Art und Weise auf, welch schädigende Wirkungen Gentechnik in Wahrheit auf unser Leben hat.

Noch mehr aber, wie weit bereits der Einfluss von Konzernen in die Universitäten, die Forschung und Wissenschaft, sowie der Presse reicht.

Umso unverständlicher ist es, dass die Vorarlberger Landwirtschaftskammer es zulassen konnte, Syngenta (ehemals Novartis) in Rankweil testen zu lassen!!!

Sind die Verantwortlichen in unserem Lande nicht auf aktuellem Wissensstand, oder werden sie ebenfalls von Konzernen so unter Druck gesetzt, wie im Bericht zu sehen ist?

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Faszination BIENE – Vortrag

Warum ist eine blühende Landschaft nicht nur für die Bienen, Hummeln, Schmetterlinge usw. ein Segen und was können „WIR“ selbst dafür tun (als KäuferIn von Lebensmitteln, als GärtnerIn, als Landwirt, als Grundeigentümer, als Gemeinde, …) um die Lebensräume der bestäubenden Insekten zu erhalten und zu verbessern?

Für mehr Infos auf Bild klicken

Faszination Biene_Vortrag

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Killerkeime aus dem Tierstall – die Politik ist mitverantwortlich!

Der Konsum von Fleisch hat in Deutschland und in Österreich abgenommen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass unsere Politik mit unseren Steuergeldern, die Massentierproduktion für Exporte unterstützt. 

Somit ist vor allem die Politik (Regierung, Landwirtschaftskammern, Bauernbündemitverantwortlich für die Ausdehnung von Killerkeimen und den verheerenden Folgen für die Menschen

Killerkeime aus dem Tierstall

Killer-Keime aus dem Tierstall – Video

Weshalb vor allem die Politik dafür verantwortlich ist, können Sie im Artikel der Albert Schweitzer Stiftung nachlesen:

729 Mio. Tiere werden alleine in Deutschland geschlachtet

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Stoppen wir den Ökozid in Europa!

SUPER IDEE!!! – Versalzen wir Monsanto die Suppe! 

Anschauen (nur 1 Min.), unterzeichnen und teilen!!!

Stoppen wir den Ökozid

 

Sie ist verletzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit 1 Mio. Unterschriften muss das EU-Parlament die Bürgerinitiative bearbeiten!

PETITION unterzeichnen und teilen!

Verbrechen gegen die Natur

 

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Feldkirch blüht

Die Grünen Stadträtin Marlene Thalhammer

marlene thalhammer

 setzt sich ein für ein blühendes und „essbares Feldkirch“.

 

 

Stadtgarten im Reichenfeld: Waren 2013 zu spät dran, sie haben die wenigen Kartoffeln gleich dringelassen und mit einem Pferdepflug umgeackert. Jetzt wird mit Kindern des HPZ ein Hochbeet gemacht. Das Gymnasium Schillerstraße wird sich evt. auch beteiligen.

Gemeinschaftsgarten Tosters: Das Erntedankfest war ein erster Versuch, alle „an einen Tisch zu bekommen“ – es braucht noch eine bessere Koordination. Derzeit können Kiwi, Nüsse und Bohnen geerntet werden.

Schulgarten Ardetzenberg: Soll „Garten der Achtsamkeit“ werden und Bakip-SchülerInnen auf diese Arbeit mit Kindern aufmerksam machen.

Gartentherapie-Ausbildung: für Menschen in Altenheimen, für Schulen oder Reha-Kliniken. Dort auch Stellen in anderen Bundesländern – nicht aber in Vorarlberg – ehrenamtlich gäbe es viele Aufträge!

Stadt Feldkirch: Die Bäume, die zur Sicherung des Veitskapfweges gefällt werden müssen, werden nun ohne Baumseilbahn abtransportiert!

Für das natura2000-Gebiet Bangs-Matschels gibt es nun zwei Gebietsbetreuerinnen, die auf die Leinenhaltung der Hunde, das Mähen der Goldrute, die Einhaltung der Spazierwege,… schauen werden.

Straßenbeete werden zum Teil nun mit Wiesenblumen geschmückt oder zumindest seltener gemäht.

Bezüglich eines zusätzlichen Schrebergartens auf Stadtgrund hat man im Rathaus kein offenes Ohr.

 

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MONSANTO gibt Kampf für Gentechnik für Europa auf

Trotzdem wachsam bleiben!

Monsanto-Firmenliste

Zum Artikel

Monsanto gibt auf

 

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Ungebetene MONSANTO-Gäste in unseren Gärten

Monsanto Augen auf beim Samenkauf[1]

 

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Ent-Rechtung österreichischer BürgerInnen?

VN-INTERVIEW (31.05.13): OGH-Präsident Eckart Ratz (59)

WARNUNG VOR ZWEIKLASSENJUSTIZ

von Johannes Huber

OGH-Präsident Eckart Ratz sieht Bevorzugung von „Reichen“ gegenüber der „übrigen Bevölkerung“.

 Richter RATZ

FOTO: APA

OGH-Präsident gegen Gesetzesbeschwerde: Längere Verfahren, dickere Verträge drohten.

 

 

WIEN. Vor dem Sommer wollen SPÖ und ÖVP mit Oppositionsvertretern die Gesetzesbeschwerde beschließen: Bürger, die meinen, in einem Straf- oder Zivilverfahren aufgrund eines verfassungswidrigen Gesetzes verurteilt worden zu sein, sollen sich an den Verfassungsgerichtshof wenden können. Der Präsident des Obersten Gerichtshofes, Eckart Ratz, warnt vor den Folgen: Verfahren würden sich verzögern, Verträge nicht mehr fünf, sondern wie in den USA 500 Seiten umfassen. Außerdem drohe Zweiklassenjustiz.

Herr Präsident, was bringt die Gesetzesbeschwerde?

RATZ: Eine Verfahrensverzögerung, Kosten für die Parteien und beides ohne fassbaren Gewinn für die Rechtssuchenden.

Sie sehen keinen Grundrechtsgewinn?

RATZ: Da möchte ich mit einem Kronzeugen, dem großen Mann des Verfassungsrechts, Theodor Öhlinger, kommen: Er hat vor wenigen Tagen festgehalten, dass der einzige Grund, den Verfassungsgerichtshof gegenüber dem OGH und dem Verwaltungsgerichtshof mit einer Gesetzesbeschwerde zu befassen, mangelnder Grundrechtsschutz durch OGH und Verwaltungsgerichtshof wäre. Doch diesen Grund könne man vernachlässigen. Das heißt, die Gesetzesbeschwerde bringt keinen fassbaren Gewinn.

Die Gesetzesbeschwerde soll ja in Straf- und Zivilrechtssachen gelten.

RATZ: Im Zivilrecht würde es zu besonderen Belastungen kommen. Lassen Sie mich das an einem Beispiel darstellen: Wenn ich mit Ihnen einen Vertrag eingehe, kann ich ihn heute relativ dünn halten, weil ich auf subsidiäre Normen im ABGB (Allgemein Bürgerlichen Gesetzbuch) verweisen kann. Wenn ich künftig aber davon ausgehen muss, dass eine solche Norm in einem Verfahren als verfassungswidrig beseitigt wird, muss ich alles bis ins letzte Detail im Vertrag selbst regeln. Verträge werden also nicht mehr fünf, sondern 500 Seiten umfassen. Wie es in den USA der Fall ist.

Wie stark werden die Verfahrensverzögerungen ausfallen?

RATZ: Das wäre die größte Umwälzung im Zivilrechtssystem seit 1896. Vor allem jene, die nicht zahlen wollen, könnten einen Prozess zumindest um ein paar Monate verzögern.

Die Gesetzesbeschwerde wird wohl auch die Arbeit von Richtern beeinflussen: Werden sie anders urteilen, wenn sie davon ausgehen müssen, dass es eine Anfechtung vor dem Verfassungsgerichtshof geben wird?

RATZ: Die Richter werden zögerlicher sein und alle möglichen Eventualitäten in ein Urteil hineinschreiben. Das wird das System hemmen. Was überhaupt nicht im Interesse der (Streit-)Parteien ist: Sie wollen möglichst schnell Rechtssicherheit.

Die Politik redet immer von Verfahrensbeschleunigungen.

RATZ: Die gleiche Politik, die die Gesetzesbeschwerde einführen und damit eine Verlängerung des Instanzenzugs haben will, will auf der anderen Seite bei Schiedsgerichtssachen, also bei Reichenprozessen, den sofortigen Instanzenzug zum OGH. Begründet wird das damit, dass das im Sinne des Wirtschaftsstandorts sei. Das heißt, die Reichen können ein Schiedsgericht vereinbaren und dann sofort in die letzte Instanz. Und die übrige Bevölkerung soll über drei Instanzen zum OGH und dann noch zum Verfassungsgerichtshof ziehen müssen.

Läuft das auf Zweiklassenjustiz hinaus?

RATZ: Kritiker sagen das. Ich überlasse das Urteil dem Leser.

Nachdem sich SPÖ, ÖVP und Oppositionsvertreter einig sind, wird die Gesetzesbeschwerde sich wohl nicht mehr verhindern lassen?

RATZ: Ich will, ja ich kann mir nicht vorstellen, dass das kommt. Man wird doch auch politisch rational handeln und erkennen, dass das österreichische System funktioniert: Im europäischen Vergleich liegen wir auf der einen Seite in der Verfahrensschnelligkeit an der Spitze und auf der anderen Seite auch bei den Verurteilungen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR); wir werden nämlich nicht verurteilt. Schon angesichts dieses Befundes ist die geplante Veränderung für mich nicht nachvollziehbar.

Offenbar aber misstraut man den Gerichten bzw. den Richtern.

RATZ: Wenn man sagt, die Richter sind nicht vertrauenswürdig, dann braucht man einen Kontrollor. Die Frage ist, wer kontrolliert den Kontrollor? Die Gesetzesbeschwerde wird von mir so definiert, dass gegen den Willen des ordentlichen Gerichts der Verfassungsgerichtshof entscheidet. Das führt wie gesagt zu einer Verfahrensverzögerung ohne fassbaren Gewinn. Ich habe nichts dagegen, dass man dem Einzelnen das Recht auf Normanfechtung gibt. Darüber entscheiden soll aber das ordentliche Gericht. Und wenn es eine Norm als nicht verfassungskonform ansieht, dann wendet man sich an den Verfassungsgerichtshof. Das wäre einfacher und würde das Verfahren nicht aufhalten.

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Vom Politiker zum Lobbyisten

Die „Spitzen-Lobbyisten“ in Brüssel haben auch Namen und Gesichter:

WirtschaftsWoche: „Diese Politiker gingen in die Wirtschaft“ (Auflistung)

 

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