Wir stellen vor: „Bürgerinitiative „Lebensraum Weiler“

Mir heband zemm!!!

Mit Freude und Dank(!) stellen wir Ihnen eine weitere, sehr engagierte Vorarlberger Bürgerinitiative vor.

Sie setzen sich für den Erhalt von noch verbliebenem Naturraum in unserem Ländle ein. Aber vor allem auch für dringend benötigte gesunde und nährstoffreiche Grünflächen, die zur Sicherung unserer Lebensmittel-Autonomie unbedingt erhalten werden müssen! 

MACHEN SIE MIT!!!

Indem Sie mit Ihrer Unterschrift die PETITION zum Erhalt der Grünflächen unterzeichnen und damit mir „JO NET LUGG LOND!“, lassen Sie sich laufend mittels NEWSLETTER über deren Aktivitäten und Erfolge informieren! 

PETITION und NEWSLETTER  

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„Mein Kind ist zu fröhlich!“

Mitten aus dem „Ländle“-SCHUL-LEBEN

Irena Lang erzählt auf Facebook, was sie von einer Lehrerin über ihr Kind zu hören bekam:

„Was muß ich davon halten, wenn mir eine Lehrerin „vorwurfsvoll“ mitteilt, dass meine Tochter das „Zentrum der Fröhlichkeit“ ist?

Happy kid reading books and dreaming in room

Also da hat Kathie in Ihrer Klasse lauter Frustrierte erwischt, denn die sehen das alle so.

Zudem bekomme ich aber gesagt, daß Kathie die mit Abstand freundlichste Schülerin ist, weil sie immer grüßt und aufmerksam ist (im Lehrerzimmer wird Kathie´s Klassenvorstand darauf angesprochen).

Im Nebensatz kommt noch die Aussage „Ich habe das Gefühl, Ihre Tochter kommt in die Schule um Spaß zu haben!“

Ich bin völlig schockiert, was hab ich falsch gemacht? Schule und Spaß ??!!

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Vlbg. Landesregierung – Misswirtschaft und Willkür auf dem Rücken von Bedürftigen?

Der Rechnungshofbericht zur

„Bedarfsorientierte Mindestsicherung“ (15a Vereinbarung) – Reihe Vorarlberg Reihe 2014/4″

Einnahmen zur Mindestsicherung der Menschen in Vorarlberg durch das Land Vorarlberg von 2009-2012 – 3,88 Mio. EUR

Ausgaben des Landes Vorarlberg in den Jahren 2009-2013 – 1,19 Mio. EUR“

Es wurde weniger als ein Drittel für die Mindestsicherung von Bedürftigen ausgegeben. Wie kann das sein? Was wurde mit diesem Geld getan?

Erschreckend  dieser Bericht, denn er erweckt den Anschein, dass mit Steuergeldern sorglos umgegangen und somit weniger bei den Bedürftigen ankommt. Aber dem nicht genug, es macht auch den Anschein, dass Steuergeld auf dem Rücken von Bedürftigen, zur Förderung von bestimmten UnternehmerInnen „freihändig“, sprich ohne gesetzliche Grundlage, verwendet wird.

Neuerlich ist zu lesen, dass wiederum Frauen benachteiligt worden sind.

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Leserbrief: Monsanto-Demonstration in Bregenz – uninteressierte Politik

von Josef Bechter, Gartenstraße 6, Lochau

Genfood macht krank! Unter diesem Motto fand am 12.10.2013 in Bregenz eine Demonstration gegen den skandalträchtigen Saatgut-Konzern Monsanto statt. Ein  Dankeschön an die Sozialökonomische und -politische Plattform der StudentInnen der Fachhochschule Vorarlberg (SÖPPS) für die Organisation sowie an alle Demonstrationsteilnehmer. Aber wo waren die Politiker und Meinungsbildner?

Unser Herr Landesrat für Landwirtschaft/Natur/Umwelt… glänzte durch Abwesenheit, anstatt der Bedeutsamkeit dieses Themas durch seine Anwesenheit Ausdruck zu verleihen. Wortmeldungen wie „Nein zur Gentechnik in Anbau…“ sind zu wenig. Jährlich werden rund 600.000 Tonnen GVO-Soja (Tierfutter) nach Österreich importiert… Was ist am importierten GVO besser als am angepflanzten…?

Wo waren die Landesrätin für Schule/Bildung… und die Lehrer als Pädagogen/Meinungsbildner, da es sich hier doch um ein allgemein wichtiges Bildungsthema handelt? Anstatt dessen schickt man Jugendliche/Schüler nach Brüssel, wo sie zielgerichtet nur die schönsten Seiten der EU zu sehen bekommen, vom dort herrschenden Dilettantismus, den Lobbyisteneinflüssen, von Vertuschung, Korruption und den industriefreundlichen Zulassungsmechanismen für Genfood nichts erfahren.

Die Grünen als angebliche Umweltpartei fanden es ebenfalls für überflüssig, hier in Erscheinung zu treten. Aber was kann man denn von „weniger Belämmerten“ aus dem Politzirkus und anderen Dienern der internationalen Konzernwirtschaft in wichtigen Angelegenheiten schon erwarten.

 

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Leserbrief: „Leere Worte um 5 nach 12“

12.10.2013

Die Koalitionsverhandlungen müssten „auf Augenhöhe“ geführt werden und es sei „Fünf nach Zwölf“, so ÖVP-Landeshauptmann und Landesparteiobmann Wallner in den VN!

Diese zwar schön formulierten aber inhaltlich leider leeren Worte sagen nicht das Mindeste darüber aus, was er zum Wohle der Vorarlberger Bevölkerung einbringen und erreichen will. Oder hat man einmal mehr nur Belange der Partei im Auge?

Die Bürgerin/der Bürger würde sich klare und eindeutige Worte

– zur Bildungspolitik,
– zur Verwaltungsreform,
– zur Beendigung der kalten Progression,
– zum Schuldenabbau,
– zur Autonomie der Bundesländer,
– zur verbindlichen Einführung direktdemokratischer Verfahren,
– zu Offenheit und Transparenz in der öffentlichen Verwaltung
– usw., usw.

wünschen.

Doch nichts von all dem ist und war zu hören! Der oberste Souverän, das sind die Bürgerinnen und Bürger, hat ein Recht darauf, zu wissen, was seine indirekt gewählten Vertreter und „bestens bezahlten Dienstnehmer des Volkes“ in die Koalitionsverhandlungen in Wien einbringen wollen und wo die rote Linie angesetzt ist. Vielleicht wird diese Pflicht zur Information, die eigentlich selbstverständlich wäre, noch nachgeholt? In dieser Hinsicht schlägt es nämlich schon „Dreizehn“!

Lukas Krainer

 
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Die WKO-Sprechpuppen

Solche Frauen scheinen den arbeitenden Frauen, die sich

ohne politische Funktion, bezahlt aus Steuergeldern und/oder WKO-Mitgliedsbeiträgen, – ohne Ehemann mit Unternehmen
ohne Putzfrau und Kindermädchen

durchs Leben kämpfen müssen, größter Feind zu sein!

Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) seit 2007

Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) seit 2007

 

 „Die Interessensvertretung “Frauen in der Wirtschaft” der Wirtschaftskammer drängt auf flexiblere Arbeitszeiten und entsprechende Änderungen der gesetzlichen oder kollektivvertraglichen Rahmenbedingungen. Das sorgt nun für massive Kritik – auch in Vorarlberg

 

 

 

 

Reaktion einer Leserin: Es scheint das die Wirtschaftskammer nun auch die Forderungen von (Lobbyisten) nachgeben will. In dem Fall sind die Nutznießer große Unternehmen die es auf noch mehr Profit auf Kosten der sowieso schon unterbezahlten Mitarbeitern absieht. Wir alle wissen wo das hinführen soll. Die Schere zwischen arm und reich soll größer werden. Wo Leute ärmer werden wird ein anderer reich. Nun sehen wir wie das funktioniert. Um so ein Gesetz durch zubringen muss man dem Volk glauben machen das es selbst danach verlangt. Es interessiert mich absolut nicht welchen Betrag diese Unternehmer der Wirtschaftskammer geboten haben falls sie es schaffen ihre Forderungen durch zu bringen, aber eines ist sicher, hier wurde bestochen. Niederträchtig und hinterlistig bringt die Wirtschaftskammer Vorschläge um Arbeiterinnen noch ein Stück mehr auszubeuten. In was für einer verlogenen, ausbeuterischen, geldgierigen Welt leben wir bloß.

Ein(!) MANN ist empört und recht hat er!

Wo ist der Aufschrei der Frauen? Wo ist die Interessenvertretung der Frauen?!!!

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Flexibilisierung total – und die Frauen zahlen drauf

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Bürger von Vorarlberg – seid Ihr noch zu retten?!

Ergänzend zum Gemeinwohl-Artikel „Sagen uns die Politiker die Wahrheit?“

Leserbrief: Wo bleibt der Aufschrei?!

Petition: Stopp Fracking! – jeder kann unterzeichnen! Es geht darum, dass das Bergerecht in Deutschland geändert werden muss, damit auch am Bodensee kein Fracking stattfinden kann. Unterschreibt!!!!!

Schiefergas-Bild

 

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Energie: Erzählen uns die Politiker die Wahrheit?

Und da meint der kluge EU-Energiekommissar Oettinger, dass es ohne Kohle (welche denn und für wen denn?), Atomkraftwerke und gar Fracking keine Energiezukunft gebe. So etwas von sich zu geben, könnte die Vermutung aufkommen lassen, dass er entweder ein Preisschild hat, oder keine Ahnung.

Schiefergas-Bild

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VN-Artikel 12.04.13 – Schiefergas (Fracking) darf man als Energiequelle nicht ausschließen 

VN-Artikel 13.04.13 – Abspeckungskur im Stromgeschäft

VN-Artikel 13.04.13 – Sieht so die Wende aus?

Aussage von EU-Energiekommissar Oettinger: Wenn wir unseren Wohlstand halten wollen, können wir Schiefergas nicht kategorisch ablehnen.“

Gemeinwohl: „Wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen, MÜSSEN wir solche Politiker kategorisch ablehnen! 

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Vorarlberger Bürgerräte – ein Reitausflug

mit vielen Hürden, aber leider ohne Pferde. Hüjohhh!!!!

Lesen sie selbst:

Richtlinie der Vorarlberger Landesregierung zur Einberufung und Durchführung von Bürgerräten

 

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Rückschritt bei Demokratiepaket = Ergebnis der Bundesrat-Enquete

vom 9. April 2013 – VN 10. April 2013 – Artikel

Als Eröffnungsrede bewarb Landeshauptmann Markus Wallner die Vorarlberger Bürgerräte. Sie seien eine wirkungsvolle Möglichkeit, „die positiven Kräfte in der Gesellschaft zu aktivieren“ und damit den Vertrauensverlust in die Politik zu überwinden.

Gemeinwohl: „Sind Sie wirklich der Überzeugung Herr Landeshauptmann, dass das mit so einer Richtlinie für Bürgerräte, möglich sein wird?“

Link: Richtlinie der Vorarlberger Landesregierung zur Einberufung und Durchführung von Bürgerräten

Verfassungsrechtler Öhlinger: „Sehr bescheiden“ sei das Demokratiepaket, das ÖVP u. SPÖ vorgelegt haben.

 
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Schlinser Bürger entscheiden sich gegen Turnsportzentrum Vorarlberg-Süd

SCHLINSER BÜRGER entscheiden sich GEGEN ein TURNSPORTZENTRUM Vorarlberg-Süd in einer 2.300 Seelen-Gemeinde ohne Autobahnanbindung

Rundschreiben von Armin Amann auf Reaktion der Bürgermeisterinforamtion „10 Gründe für ein Ja“:

….Die Fragestellung mit JA/NEIN-Möglichkeit bei der Volksabstimmung dient der Sache nicht, da ja nur eine aufwändige teure Lösung oder gar keine Lösung zur Auswahl steht!…  Der Stimmbürger kann dann wählen, wenn die Möglichkeit „aufwändig und teuer oder zweckmässig und kostengünstig“ möglich ist. …

Armin Amann hat sich auch die Mühe gemacht, Alternativen zu erarbeiten und diese an die Gemeindeverantwortlichen übermittelt.

Pläne: Zubau EG / Zubau OG / Zubau TP – Beschreibung: Zubau Turnhalle

Antwort hat er darauf seitens der Gemeinde keine erhalten. Ein halbes Jahr später war im Walgaublatt zu lesen: „Der Vorschlag von Armin Amann wäre zu klein und nicht tauglich.“

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Sozialstaat? – Eine alleinerziehende, arbeitslose Mutter berichtet

Ich bin alleinerziehende Mutter eines bald 5-jährigen Buben.

Zweieinhalb Jahre war ich in Karenz, danach kam ich zum AMS und die Misere begann.

Ich wurde beim AMS weder gut betreut, noch sonderlich menschlich behandelt. Manchmal fühlte ich mich, als ob ich etwas verbrochen hätte.

Im ersten Jahr meiner Arbeitslosigkeit musste ich 3 Kurse machen, im zweiten Jahr nochmal zwei. Davon waren zwei Kurse ein- und dieselben. Der Grund dafür war, dass das AMS nichts anderes anzubieten hatte.

All meine Vorschläge die ich vorbrachte, um mich wirklich sinnvoll weiterbilden zu können, um am Arbeitsmarkt bessere Chancen zu haben, wurden abgelehnt.

Die Kurse waren starkt geprägt von unnötiger Beschäftigungstherapie und Herabwürdigung der KursteilnehmerInnen. Unter anderem mussten wir Sing-, Klatsch- und Atemübungen machen. Sogenannte kompetente Coachs erzählten uns Geschichtchen, bauten mit uns einen Roboter, einen Jägerturm aus Zeitungspapier, und erklärten uns, wie man eine Bewerbung schreibt. Zusätzlich mussten wir uns bei Rollen-Spielchen filmen lassen. Auch gab es einige verbale Tiefschläge zu hören, wie beispielsweise „Sozial-Surfer“, die neue Bezeichnung für junge Sozialschmarotzer, die ohne AMS-Kurs gelernt haben, einen Computer zu bedienen und im Internet zu surfen.

Ich habe nun eigenständig und ohne Hilfe des AMS, einen Job gefunden. Seit kurzem arbeite ich nun wieder und habe monatlich EUR 200,– weniger, als mit der Arbeitslosenunterstützung.  Mein Sohn und ich müssen von EUR 400,– im Monat leben. Der Winter steht vor der Tür und ich sollte ihm Winterbekleidung kaufen. Wie, das weiß ich noch nicht.

Gutgläubig habe ich mich auf den Weg gemacht und mich nach Unterstützungsmöglichkeiten bei den Sozialinstitutionen in Vorarlberg informiert. Überall erhielt ich unterschiedliche Auskünfte, schlussendlich jedoch immer wieder dieselbe Antwort: „Sie verdienen zu viel.“ Familienzuschuss bekam ich ebenfalls keinen, weil ich EUR 30,– über dem maximalen Einkommen für eine allleinerziehende Mutter verdiene.

So gibt’s der Staat (nur wem?), so nimmt’s der Staat (von den Arbeitenden). Als ich der Wohnbeihilfe gemeldet habe, dass ich nun  arbeite, hieß es: „Herzlichen Glückwunsch!  Die Wohnbeihilfe wird nun drastisch gekürzt.“ Ich weiß mir nicht mehr zu helfen.

In der Gemeinde, in der ich zurzeit lebe, gibt es keine Sozialwohnungen. „Eine Mittagsbetreuung im Kindergarten wird, aufgrund von mangelnder Nachfrage, auch zukünftig nicht eingerichtet.“, hieß es seitens der Gemeinde. Eine Vollzeitstelle zu suchen, ist mir daher nicht möglich. Ich wüsste auch nicht, wie ich eine Ganztagesbetreuung meines Kindes bezahlen sollte. Zusätzliche finanzielle Unterstützung erhalte ich keine, da die Lebenserhaltungskosten wie Miete, Lebensmittel, Kleidung, Versicherung, Benzin, Telefonkosten, usw., nicht berücksichtigt werden. Ich hatte mir schon überlegt, auf das Handy zu verzichten. Das Auto benötige ich, um zur Arbeit zu kommen und mein Kind am Mittag abzuholen. Doch erklären Sie mal einem Chef, dass sie in der heutigen Zeit kein Telefon besitzen und er sie telefonisch nicht erreichen kann. Was ich halbtägig verdiene, reicht einfach hinten und vorne nicht aus, für mich und meinen Sohn.

So wie es scheint, wird man im Sozialstaat Österreich als alleinerziehende Mutter, die arbeiten geht, bestraft. Heute frage ich mich, ob es schon klug von mir war, eine Arbeitsstelle zu suchen und täglich arbeiten zu gehen.

Wem es ebenfalls so ergeht, der soll sich über das Gemeinwohl-Netzwerk (www.gemeinwohl.at) bei mir melden. Wenn wir überhaupt etwas erreichen können, damit sich unser Land mit Recht „Familienfreundlicher Sozialstaat“ nennen kann, dann nur gemeinsam.

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