Die “Kuhstall-Chefin” des Biobauern Bär in Andelsbuch

Beim Besuch der Bauernfamilie Reinhard und Karin Bär in Andelsbuch, bin ich ihr begegnet, der kritischen Kuhstall-Chefin “Gemsle”.

Karin u. Reinhard Bär, Andelsbuch/Vorarlberg

Bilder (Slide-Show) vom Bauernhof Bär, Andelsbuch

Reinhard Bär ist ein begeisteter Original-Braunvieh-Züchter. Bei ihm stehen die Gesundheit der Tiere, der Erhalt natürlicher Ressourcen, in Folge die Qualität seiner Produkte, im Mittelpunkt. Die Gründe dafür können Sie in diesem Artikel über ihn lesen.

Sie können ihn persönlich am Biofest in Bregenz am 15. September 2019 treffen. Er und seine Frau Karin bieten dort ihre ausgezeichneten Bio-Qualitäts-Produkte an.

Wie wichtig sind die Kuhhörner? – Das LANDWIRT-LATEIN über enthornte Kühe

Immer wieder behaupten Landwirte, dass das Halten von Kühen mit Hörnern nicht möglich sei. Die Kühe sich mit ihren Hörnern gegenseitig verletzen würden. Der Schutz für die Kühe, der Grund dafür sei, ihnen die Hörner abzusägen.

Die Wahrheit zu “abgesägten Hörnern” ist jedoch:

Für den Landwirt: Platz für mehr Kühe – mehr Geld

Für die Kuh: weniger Platz und weniger Gesundheit.

Für den Konsumenten: weniger Qualität bei Fleisch und Milch(produkten)

Reinhard Bär hat sich für mich Zeit genommen und mir erklärt, weshalb die Hörner bei Tieren so wichtig sind. Mehr wichtige und interessante Infos dazu weiter unten.

ECHTE BAUERN schaffen es – Kühe mit Hörnern zu halten, ihnen diese sogar wieder anwachsen zu lassen!

“GEMSLE” – Reinhard´s kritische Kuhstall-Chefin mit ihrem schrägen Horn

“Gemsle” – die 12 Jahre alte “Kuhstall-Chefin” der Bauernfamilie Bär

Als ich in den Stall von der Bauernfamilie Reinhard und Karin Bär gekommen bin, traf ich auf ca. 20 behornte, unverletzte! Kühe, friedlich und entspannt nebeneinander stehend beim Fressen – leider noch angebunden.

Aber wie so oft im Leben, allem kann man nicht immer gerecht werden. Den Kühen schien es keinen Stress zu verursachen.

Ruhig weiterkauend schauten sich die Kühe die “Fremde” im Kuhstall an und keine! – mit Ausnahme von “Gemsle”, die mich mit kritischen und misstrauischen Blicken betrachtetehatten Anzeichen von Stress oder Verletzungen.

Als die Mutter von Reinhard in den Stall kam und ich mich mit ihr, hinter “Gemsle” stehend unterhielt, drehte diese ihren Kopf nach hinten zu uns um und grummelte. So, als wollte sie sagen: “Was will denn die hier?”

“Ist sie eine Kritische, oder gar die Kuhstall-Chefin?”, wollte ich von Frau Bär sen. wissen.

“Ja, ist sie. Wieso weißt Du das?

Man sieht es ihr an.

“Du kannst das erkennen?”

“Ja, aber nur bei stressfreien Tieren. Gestresste Tiere haben alle denselben starren Blick.”

Warum hat “Gemsle” so ein verkrümmtes Horn?

Als Gemsle ein Jahr alt und auf der Alpe war, ist sie abgestürzt. Ihr Horn war dabei abgebrochen bzw. hielt nur noch an einem Hautfetzen fest. Reinhard Bär hat es ihr wieder aufgebunden. Es ist wieder angewachsen, nur etwas “individueller”. Passend zu Gemsle´s besonderem Charakter.

Warum sich Reinhard diese Mühe gemacht hat, können Sie selbst an den folgenden, mikroskopischen Vergleichsaufnahmen von Kühen mit und ohne Hörnern betrachten.

Lesen Sie dazu auch den Kurz-Artikel “Kühe tragen Hörner” vom Bio-Ring Allgäu e.V.

Die beiden Broschüren “Die Kuh und ihre Hörner” und “Die Kuh braucht ihre Hörner”, können Sie über den Bio-Ring Allgäu e.V. bestellen.

Wissen über die Natur kann so spannend und so gut für die eigene Gesundheit sein!

Reinhard Bär weiß so viel darüber! Treffen Sie ihn am 15. September 2019 beim Bio-Fest in Bregenz.

Autorin: Gabriele Ammann

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“Ab Hof-Verkauf” – Tipp für Konsumenten!

Kaufen Sie “ab Hof” und möchten sicherstellen, dass sie gesunde Produkte einkaufen, befolgen Sie folgenden Tipp:

Fragen Sie immer zuerst:

“Sind Sie Landwirt oder BAUER?”

SIE KENNEN DEN UNTERSCHIED NOCH NICHT?

Es soll Landwirte geben, die ihn wie folgt erklären:

DIE LANDWIRTE

Die “LANDWIRTE” sind jene – sagen einige Landwirte – die nur auf den Geld-Gewinn ausgerichtet sind. 

Koste es, was es und wen es wolle. Kollateralschäden sind unbedeutend.

Was zählt ist der große Traktor, große Anhänger, große Maschinen, großes Betriebsgebäude, ein großer Jeep, um auf der geteerten flachen Straße, zum Feld und wieder nach Hause fahren zu können. So viel Fördergeld wie möglich.

Mehr Geld oder Schulden bei der Bank zu haben, von Fördergeldern komplett abhängig zu sein, existenziell ständig mit dem Rücken an der Wand stehen und in der Gefahr leben zu müssen, am Ende noch seine Grundstücke verkaufen zu müssen, ist bedeutungslos

Alleinig zählt, der – wie auch immer berechnete oder erhoffte – Geld-Gewinn!

Diese LANDWIRTE bezeichnen sich selbst, als die intelligenteren, die sich weiter entwickelten, fortschrittlichen Bauern!

DIE BAUERN

Die “BAUERN” sagen die Landwirte – sind jene, die diesen Beruf nur als “Hobby” betreiben, da sie nicht nach dem großen Geld-, Gebäude- und Maschinenfuhrpark-Prinzip der Landwirte arbeiten.

Als “HOBBY” bezeichnen es die “Landwirte” deshalb, weil die (KLEIN-)BAUERN:

  • mehr finanziellen und körperlichen Aufwand auf sich nehmen
  • mit dem natürlichen Kreislauf der Natur arbeiten, aus Achtung und Wertschätzung ihr und ihren Tieren gegenüber, folgendes tun: 
  • ihren Kühen/Rindern die stark durchbluteten Hörner zur Gesunderhaltung, ihren Schweinen die Schwänze, lassen
  • sie weniger oder keine Pestizide einsetzen
  • hochwertiges GRAS-Futter und KEIN unnatürliches Kraftfutter aus Getreide, Soja, usw. an ihre Tiere verfüttern
  • sie ihre Tiere stressfrei aufwachsen lassen, indem sie ihnen ausreichend Auslauf im und außerhalb vom Stall und auf der Weide ermöglichen, ihre Tiere nicht in dauerhafter Anbindehaltung ihr Leben fristen müssen
  • ihre Tiere weder auf Spaltenböden, noch auf Gummimatten liegen lassen, ihnen Stroh als Unterlage gönnen
  • sie ihre Tiere nicht auf Etagen-LKW´s und Schiffen, unversorgt bis in die Türkei oder nach Libyen quälen lassen, sondern
  • sie ihre Tiere noch persönlich zum nächstliegenden Metzger begleiten, um sie stressfrei schlachten zu lassen
  • sie so Sorge dafür tragen, dass der Konsument ein – mit der Natur im Einklang und Respekt – stressfreies und gesundes, NICHT ein durch Adrenalin vollgepumptes und verklebtes, ungesundes Fleisch auf seinen Teller bekommt
  • diese Bauern ein “Hobby” betreiben, mit dem sie im Stande sind, ihre Familie ernähren und ihren Betrieb erhalten zu können, ohne dabei ständig mit dem Rücken an der Existenzwand stehen und Gefahr laufen, ihre Böden verkaufen zu müssen, dreht die EU-Lebensmittelindustrie an nur einem einzigen Förderschräubchen.

Die Landwirte bezeichnen diese Bauern als rückständig und einfältig!

GEWINNE machen beide Formen. Welche ist die KLÜGERE, dient dem GEMEINWOHL?!

Deshalb, wollen Sie sicherstellen, im Sinne Ihres und des Gemeinwohls gute Produkte “Ab Hof” zu kaufen, fragen Sie immer zuerst:

“Sind sie Landwirt oder Bauer?” 

Fotos: AdobeStocks

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“Marke Vorarlberg” – Das dokumentierte Grauen der Ländle-Kälber

VGT Vorarlberg dokumentiert das “Das Grauen der Ländle-Kälber”

Aktivisten von VGT Vorarlberg sind den Kälber-LKW´s aus Vorarlberg gefolgt und haben überprüft, ob die EU-Vorschriften des Grauens eingehalten werden.


Ergebnis:

26 h lang sind die, auf mehreren Etagen verladenen KÄLBER (manche erst 2 Wochen alt), bis nach Spanien ununterbrochen und unversorgt , auf den LKW´s.

Horror-Transporte, für die es immer noch (Amts-)Tierärzte in Vorarlberg gibt, die diese unzulässigen Transporte genehmigen. Viele haben sich schon 2017 geweigert, es weiterhin zu tun.

Die von der EU vorgeschriebenen Pausen werden nicht eingehalten. Lediglich jene der Fahrer, die durch fliegenden Wechsel auf Raststätten erfolgt.

Man muss ja sicherstellen, dass die Gequälten nicht frühzeitig durch einen Unfall aufgrund Übermüdung der Fahrer, zu Tode kommen.

Das Schreien der Kälber

Die Kälber schreien ununterbrochen, haben Durst und sind panisch. Ihr restliches Leben, das sie erwartet, kann mit dem eines KZ-Aufenthalts verglichen werden.

Für einige mit dem Unterschied zum Tier-KZ, dass sie nicht hungern müssen, sondern mit Dreck aufgemästet werden, um dann wieder per Transport lebend oder geschlachtet, in Plastik abgepackt und gekühlt, die Reise zu uns in die Lebensmittel-Kühlregale der Nahrungsmittelketten, zurück antreten zu können.

Genauso ergeht es jenen Kälbern, die von Vorarlberg nach Salzburg in die McDonald´s Schlachterei transportiert werden, um dann in diesen ungesunden Fresstempeln zwischen zwei – man nennt es Brothälften – wieder in Vorarlberg verspeist zu werden.

Einige dieser missbrauchten Kälber treten die Weiterreise in die Ukraine, den Libanon und die Türkei an. Wie diese Transporte ablaufen und was sie dabei durchmachen müssen, auch wenn sie dort angekommen sind, kann sich jeder von uns lebhaft vorstellen.

Wie tief kann man, lassen sich Bauern noch erniedrigen?!

Tränken sollte man sie mit Milch, aber die brauchen ja diese Transport-Kälber-Bauern, die immer noch an der Zitze der Förder-Mama saugen müssen, weil sie ansonsten zu schwach sind, um überleben zu können. Sagen sie.

Förder-Zitzen-Bauern sich somit selbst als Unternehmer-Sozialhilfeempfänger definieren.

“Wie tief lassen sich die Bauern von diesem System noch erniedrigen?!”

Das Geschäft mit den Förderungen

Geld, um Bauern die Umstellung in eine würdige Landwirtschaft, eine Landwirtschaft im Einklang mit Fauna und Flora zu finanzieren, ist massenhaft vorhanden, fließt nur in andere Kanäle.

Dies auch deshalb, weil es Bauern gibt, die einfach nicht bereit dazu sind, umzustellen. Glauben, als Unternehmer-Sozialhilfeempfänger, mehr Gewinne zu machen.

Die Politiker und die Landwirtschaftskammer, die diese Fördergelder verwalten, wissen darüber bestens Bescheid.

Unfreie, preisgedrückte Förder-Bauern müssen ihnen als Steigbügelhalter dienen, um an die vielen EU-Fördergelder überhaupt herankommen und sie nach ihren Gutdünken verteilen zu können.

Unfreie, preisgedrückte Förder-Bauern sind dafür auch noch bereit, ihre Tiere quälen zu lassen. Dafür tiefste Verachtung in der Bevölkerung, wie auch die Verunglimpfung ihres gesamten Berufsstandes, in Kauf zu nehmen.

PREISE – wollen und müssen

Oft hört man Bauern argumentieren:

“Ja, die Konsumenten wollen alles billig haben. Die wollen nicht mehr dafür bezahlen.”

Seid Ihr Euch da wirklich sicher?! Oder ist es nur eine Ausrede dafür, Euch nicht bewegen und verändern zu müssen?

Es wird wohl niemanden geben, der sagen wird:

“Ich höre auf mich zu ernähren. Es ist mir zu teuer.”

Dass einige von Euch natürlich gerne den Förder-Euro und den erhöhten Konsumentenpreis gleichzeitig haben wollt, das unterscheidet Euch von vielen anderen Menschen nicht.

Das “Bauern wollen “s´Füferle und s´Weggle”.” können sich die Steuerzahler und Konsumenten wirklich nicht mehr leisten.

Liebe Bauern, habt Ihr darüber schon mal nachgedacht?!

Wer die Macht über die Nahrung in seinen Händen hält, besitzt die größte Macht.

Liebe Bauern, tut Euch zusammen, bewegt Euch und nutzt Eure Macht. Werdet freie, stolze, mit der Natur und den Tieren im Einklang lebende, erfolgreiche Unternehmer!!!

Sie haben es sich hart verdient!Spenden an den VGT Vorarlberg

Video und Foto: VGT Vorarlberg

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